Castor in Osthessen: Hatten Sie Angst?
sar/dpa
Fulda
Zum 13. Mal sind Castor-Behälter auf dem Weg ins Atommüll-Zwischenlager Gorleben durch Deutschland gerollt - wie schon so oft auch durch Osthessen. Wie ist Ihnen zumute, wenn der Castor durch die Region rollt?
Am Samstagmorgen lief der Zug im osthessischen Bebra ein, wo nach Angaben eines Polizeisprechers wie zuvor bereits in Hünfeld ein planmäßiger Stopp zum Personalwechsel auf dem Programm stand. Um 2:21 Uhr war der Transport in der Nacht zu Samstag am Bahnhof in Fulda angekommen. Um 2:43 Uhr erreichte der Zug dann Hünfeld, von wo er erst gegen 4:45 Uhr weiter Richtung Norden fuhr.
In Osthessen stieß der mit elf Atommüllbehältern beladene Zug stellenweise auf Protest. Bei Petersberg in der Nähe von Fulda entdeckte eine Streife in einem Wald Aktivisten, die nahe der Gleise in den Bäumen saßen. Der Zug sei jedoch einfach vorbeigefahren, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei später. «Die hingen so günstig, dass sie keine Behinderung dargestellt haben.» Der Zug hätte gefahrlos mit verringerter Geschwindigkeit passieren können.
Zuvor hatten sich Greenpeace-Aktivisten vor dem Haupteingang des Fuldaer Bahnhofes positioniert – mit grünen Flaggen und roten Kerzen. Vier Atomkraftgegner hielten vor dem Fuldaer Bahnhof eine Mahnwache ab und wollten ihren Protest gegen den Castor-Transport zum Ausdruck bringen. In Osthessen sei der Transport trotz allem dennoch relativ störungsfrei verlaufen, zog ein Polizeisprecher in Fulda am Samstagmorgen eine Einsatzbilanz.
Elf Spezialbehälter werden wie im vergangenen Jahr zunächst mit dem Zug, dann per Tieflader nach Gorleben transportiert. In jedem Castor stecken 28 Glaskokillen mit radioaktiven Abfällen aus deutschen Atomkraftwerken.
Dieses Jahr rollt der letzte Castor-Transport mit hoch radioaktivem Atommüll aus Frankreich nach Gorleben. Zwischen 2014 und 2017 will das niedersächsische Umweltministerium weitere 21 Behälter mit Atommüll aus dem britischen Sellafield nach Deutschland holen.
Rund 20.000 Polizisten sollen nach Angaben der Polizei Lüneburg den Castor-Transport schützen. 12.000 Beamte werden von der Landespolizei eingesetzt, etwa 8000 von der Bundespolizei aus ganz Deutschland.
In Osthessen stieß der mit elf Atommüllbehältern beladene Zug stellenweise auf Protest. Bei Petersberg in der Nähe von Fulda entdeckte eine Streife in einem Wald Aktivisten, die nahe der Gleise in den Bäumen saßen. Der Zug sei jedoch einfach vorbeigefahren, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei später. «Die hingen so günstig, dass sie keine Behinderung dargestellt haben.» Der Zug hätte gefahrlos mit verringerter Geschwindigkeit passieren können.
Zuvor hatten sich Greenpeace-Aktivisten vor dem Haupteingang des Fuldaer Bahnhofes positioniert – mit grünen Flaggen und roten Kerzen. Vier Atomkraftgegner hielten vor dem Fuldaer Bahnhof eine Mahnwache ab und wollten ihren Protest gegen den Castor-Transport zum Ausdruck bringen. In Osthessen sei der Transport trotz allem dennoch relativ störungsfrei verlaufen, zog ein Polizeisprecher in Fulda am Samstagmorgen eine Einsatzbilanz.
Elf Spezialbehälter werden wie im vergangenen Jahr zunächst mit dem Zug, dann per Tieflader nach Gorleben transportiert. In jedem Castor stecken 28 Glaskokillen mit radioaktiven Abfällen aus deutschen Atomkraftwerken.
Dieses Jahr rollt der letzte Castor-Transport mit hoch radioaktivem Atommüll aus Frankreich nach Gorleben. Zwischen 2014 und 2017 will das niedersächsische Umweltministerium weitere 21 Behälter mit Atommüll aus dem britischen Sellafield nach Deutschland holen.
Rund 20.000 Polizisten sollen nach Angaben der Polizei Lüneburg den Castor-Transport schützen. 12.000 Beamte werden von der Landespolizei eingesetzt, etwa 8000 von der Bundespolizei aus ganz Deutschland.

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