Buchonia Flieden gehen die Stammkräfte aus
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Flieden
Richtig Zeit zum Nachdenken hat Hessenligist Buchonia Flieden nach der 0:1-Niederlage vom Dienstag in Wehen nicht: Am morgigen Samstag (15 Uhr) geht die Akkordarbeit mit dem dritten Spiel in einer Woche schon in die nächste Runde.
Zu Gast am „Weiher“ ist dann die Eintracht aus Stadtallendorf, die ebenfalls am Dienstag ein 1:1 in Hünfeld einfuhr. Flieden nutzte die Chance, um die Eintracht durch Gerhard Wiegand zu beobachten. Die Meinung des sportlichen Leiters: „Eine gute Mannschaft, gegen die wir mit der richtigen Einstellung aber durchaus bestehen können.“
Eine Woche nach der Rekordkulisse gegen Hünfeld, kehrt in Flieden wieder der Alltag ein. Statt über 2000 Zuschauer sind die Veranwtortlichen nun wieder mit einem Viertel der Kulisse zufrieden. „Mit um die 500 Leute könnten wir in diesem Spiel schon gut leben“, weiß Abteilungsleiter Frank Happ.
Co-Trainer Hugo Lingelbach will sich nach der Niederlage in Wehen gar nicht allzu sehr ärgern: „Man muss einfach auch anerkennen, dass der Gegner richtig gute Leute in seiner Mannschaft hat. Vom System her haben wir dort gut gespielt, aber ärgerlich war natürlich die Art und Weise, wie wir das Gegentor bekommen haben. Letztlich war ein 0:0 für uns absolut möglich.“
Vor allem nach vorne fehlte aber der Druck. Immer nur lange Abschläge von Torwart Julian Möller waren zu wenig. Zumal mit Fabian Schaub genau der „Brecher“ fehlte, der mit seiner Kopfball- und Zwiekampfstärke, diese Bälle verwerten kannn. „Wir werden versuchen, den Fabian diesmal länger zu bringen. Ob es von Anfang an etwas werden wird, wissen wir vielleicht erst kurz vor dem Spiel“, so Lingelbach, der das defensive Spiel seiner Fliedener in Wehen verteidigt. „Aus einer gut strukturierten Abwehr zu kommen ist das Wichtigste. Daher werden wir vom System her wohl auch gegen Stadtallendorf nicht viel ändern. Zumal auch Sascha Gies erneut nicht zur Verfügung steht. Der angeschlagene Stürmer macht klar: „Ich will nichts riskieren. Das bringt niemandem etwas, wenn es danach länger dauert, als vielleicht nötig.“ Da aber nun auch noch Christian Birkenbach aus beruflichen Gründen passen muss, wird es eng.

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