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11. Januar 2012



Lina van de Mars über Extremsport bei Schnee und Eis

tb

Fulda
Die Auto-Branche wird von Männern dominiert, Lina van de Mars ist in dieser Szene zum Vorbild für viele Frauen und Mädchen geworden. Bei der Fulda Challenge (12. bis 19. Januar) will die 32-Jährige ihrer Rolle wieder gerecht werden.

Was hat Sie bewogen bei der Fulda Challenge mitzumachen?
Ich treibe gerne Sport, spiele Schlagzeug, schraube an Autos – ich finde es langweilig, wenn man bei einer Sache hängen bleibt. Sprich: Ich liebe die Herausforderung.

Wie gut vorbereitet gehen Sie an diese eiskalte Herausforderung in Kanada?
Ich bin in Bayern aufgewachsen – ich mag Schnee und Eis. Aber ich muss an meiner Kondition arbeiten. Bei minus 40 Grad wird das Eis schnell dünn. Und ich muss mir die Sache mit Ski-Aufgaben noch mal anschauen. Ich bin Snowboarderin!

Wie bereiten Sie sich auf die extremen Temperaturen im Yukon vor?
Momentan fahre ich viel Fahrrad in Berlin, versuche meine faulen vier Buchstaben zum Joggen zu bewegen, um grundsätzlich schon mal fit zu sein. Außerdem hole ich mir Trainingstipps von befreundeten Sportlern, die ich dann hoffentlich noch fleißig anwende, bevor es losgeht. Auf die Kälte an sich kann ich mich leider nicht wirklich vorbereiten – in Deutschland ist es einfach zu warm. Da sollte ich mir fast noch jemanden mit einer Kühlhalle anlachen oder mir mein Snowboard schnappen und ab in die Berge fahren.

Waren Sie schon mal im Yukon?
Nein. Darum freue ich mich umso mehr, endlich einmal beide Füße in das Land von Ahornsirup und Eishockey setzen zu dürfen.

Können Sie sich überhaupt schon vorstellen, bei mehr als minus 25 Grad Celsius im Zelt zu übernachten?
Als Frischluftfanatikerin will ich das unbedingt mal ausprobieren, hoffe aber, dass die wilden Tiere und die ungewohnte Ruhe – in Berlin „menschelt“ es halt schon sehr – mich auch schlafen lassen. Außerdem frage ich mich, wie ich morgens meine Kontaktlinsen ins Auge bekommen werde. Haha.

Was sollten Ihre Konkurrenten nach Möglichkeit nicht von Ihnen wissen?
Ich bin sehr ehrgeizig, dabei manchmal aber auch ein bisschen vorschnell und hektisch. Ich hoffe, dass ich neben den vielen Sportlern ebenfalls glänzen kann – nicht nur wegen der Schweißperlen.



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