24. Vorderrhön-Rundfahrt: 1310 Teilnehmer waren unterwegs
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Dipperz
Das Wetter am Vortag verhieß nichts Gutes: Doch am gestrigen Sonntag hatte Petrus ein Einsehen mit den Radlern der 24. Vorderrhön-Rundfahrt und hielt sich mit Regenschauern vornehm zurück.
„Natürlich hat es hier und da mal etwas geregnet. Aber da haben wir uns kurz irgendwo untergestellt. Schließlich fahren wir ja nicht auf Zeit“, berichtete ein Teilnehmer, der gerade die 50-Kilometer-Strecke hinter sich gebracht hatte und am Zielort an der Dipperzer Schule eingetroffen war. Als Belohnung für die Anstrengung verbuchte er neben einem BDR-Punkt (Bund Deutscher Radfahrer) die Chance, an der abschließenden Tombola als Hauptpreis ein Fahrrad zu gewinnen. Darüber hinaus winkten weitere interessante von der Firma Radsport Seng und der Sparkasse Fulda gestiftete und von Glücksfee Valentina gezogene Preise wie etwa ein Kinderfahrrad, Wasserkocher, Bügeleisen, MP-3-Player, Kühltaschen etc.
Vor der großen Abschlussveranstaltung hatten die 1310 Teilnehmer aber bereits ein gehöriges Pensum abgeleistet. Dabei wurden vom veranstalteten RSV Merkur Dipperz wahlweise 111, 74 und 50 Kilometer lange Strecken sowie ein 25-Kilometer-Volksradfahren angeboten. Darüber hinaus galt es, als Alternativen wahlweise Entfernungen von 22 beziehungsweise 40 Kilometern „querfeldein“ vornehmlich auf Feld- und Waldwegen mit dem Mountainbike zu meistern. „In diesem Zusammenhang muss ganz besonders Stefan Seuring hervorgehoben werden. Er hat uns den nahe Dipperz gelegenen von Hecken und Gras überwucherten so genannten Dornröschenweg in mühevoller Kleinarbeit freigeschnitten“, verriet die Vorsitzende des RSV Merkur, Brigitte Schleicher.
Insgesamt nahmen 160 Mountainbiker die aufgrund der zahlreichen Regenfälle der vergangenen Wochen zu einer echten Herausforderung gewordenen Strecke in Angriff und kamen nahezu alle wieder heil im Ziel an. Die drei im Ziel anwesenden Mitarbeiter des Malteser- Hilfsdienstes verlebten einen ausgesprochen ruhigen Sonntag. Dazu Brigitte Schleicher: „Das ist auch den relativ niedrigen Temperaturen geschuldet. Wenn es heißer ist, haben wir häufiger mit Bienen- oder Wespenstichen zu kämpfen. Diesmal hatten sich nur zwei Fahrer Schürfwunden zugezogen.“
Insgesamt waren 60 Helfer am Start- und Zielort Dipperz sowie an den fünf Kontrollpunkten im Einsatz. „Der Regen hat die Radler keineswegs davon abgehalten, an unserem Rennen teilzunehmen. Ganz im Gegenteil: Es waren mehr Teilnehmer als 2011“, berichtete Schleicher nicht ohne Stolz. Die Mannschaft mit den meisten Teilnehmern stellte bei dieser dritten Fahrt der diesjährigen Rhön-Special-Cups einmal mehr die Sparkasse Fulda (105), knapp gefolgt vom Jumo Radsportteam (100).
Die siegreichen Teams wurden vom ehrenamtlichen Kreisbeigeordneten Joachim Janshen, dem Dipperzer Bürgermeister Klaus-Dieter Vogler sowie den Sponsorenvertretern Martin Gärtner von Rhön Sprudel sowie Steffen Schultheis von der Sparkasse Fulda ausgezeichnet.

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