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12. Mai 2012



Borussia Fulda holt Tobias Wolf zurück

kr

Fulda
Der Hauswurzer Tobias Wolf beendet nach der Saison seine Profikarriere und kehrt zum Fußball-Gruppenligisten Borussia Fulda zurück. Der 23-Jährige steht noch bis Ende Juni bei Kickers Offenbach unter Vertrag.

„Ich werde die Priorität auf meine berufliche Entwicklung legen und den Fußball etwas zurückfahren“, erklärt Wolf, der bereits in der Jugend für die Borussia gespielt hatte, ehe er zu Hessen Kassel und später zu den Offenbacher Kickers wechselte.

Wolf macht keinen Hehl daraus, warum er sich für den neuen Weg entschieden hat. „In Offenbach lief es nicht wirklich rund für mich. Deshalb müsste ich sowieso einen Schritt zurückmachen. Mit der Entscheidung pro Beruf und Borussia sehe ich die besten Perspektiven.“

Allerdings wird Wolf in der kommenden Runde nicht voll trainieren können. „Die Vorbereitung mache ich komplett mit, aber ab August beginnt meine Ausbildung in Münster. Von daher kann ich unter der Woche nicht bei Borussia trainieren. Ich hoffe, dass ich in der Regel zum Abschlusstraining da sein kann“, sagt der Schlussmann, der sich im Raum Münster entsprechend einen Verein suchen wird, wo er von Montag bis Donnerstag seine Trainingseinheiten absolvieren kann.

Wolf hat auch in der Zeit in Offenbach und Kassel seinen Hauptwohnsitz in Hauswurz behalten und so soll es auch in Zukunft sein. Auf die Zeit bei der Borussia freut er sich. Schließlich trifft er dort nicht nur auf alte Bekannte wie Harry Link, Stefan Wenzel oder Vincent Schneider, sondern auch auf einen seiner besten
Kumpels. „Mit dem Florian König verstehe ich mich richtig gut. Wir unternehmen viel zusammen.“

Seinen Wechsel von Kassel nach Offenbach habe er übrigens nie bereut, obwohl ihm die Kasseler die Chance geboten hatten, in der Regionalliga Stammtorwart zu werden. „Ich habe versucht, mich in Offenbach durchzusetzen. Jetzt muss ich mir wenigstens nicht vorwerfen, dass ich den Schritt nicht gewagt hätte.“
Bei Borussia hat man nach dem Abgang von Aykut Bayar (nach Lehnerz) reagiert und hat nun mit dem Bronnzeller Maximilian Heil und Wolf zwei starke Torhüter. Ein Problem sieht der Vorsitzende Jörg Dietz darin nicht. „Von Tobi Wolf kann Maximilian Heil noch viel lernen. Das kann für so einen jungen Torwart nur von Vorteil sein“, erklärt Dietz, der versichert, „dass beide Torhüter immer darüber informiert waren, was wir vorhaben.“

An Heil soll zudem der FSV Frankfurt interessiert sein. Heil bestätigte das und verwies auf eine Absprache mit dem Borussia Fulda, dass er im Falle eines Angebots von oben gehen könnte. „Davon weiß ich nichts“, sagt dagegen Jörg Dietz, der zudem bekannt gab, dass Ljubisha Radic seine Laufbahn aus privaten Gründen nach der Saison wohl beenden wird oder nur noch in der Reserve spielen kann.

Offen sei zudem noch die Personalie Alaine Chienku. „Möglich, dass er uns verlässt. Alle anderen Leistungsträger haben dagegen fest zugesagt.“




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