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6. Juli 2012



Die Wüstensöhne kommen nach Flieden

Flieden
Die beiden Hessenligisten der Region kommen allmählich auf Betriebstemperatur. Sowohl Buchonia Flieden als auch der Hünfelder SV sind in den kommenden Tagen jeweils zweimal im Einsatz.

Während die Hünfelder nach dem klaren Erfolg in der ersten Kreispokalrunde bei Kibitzgrund/Rothenkirchen nun am Samstag (18 Uhr) beim Gruppenligisten Teutonia Großenlüder und am Sonntag (15 Uhr) beim B-Ligisten TV Neuhof zwei Vereine aus der näheren Region zum Gegner haben, wird es bei den Fliedern zumindest teilweise exotisch.

Das gilt nicht für das heutige Kräftemessen beim 100-Jahre-Jubilar TSV Pilgerzell (19 Uhr), wohl aber für das Match am Montag (18 Uhr) vor eigenen Zuschauern gegen Al Fateh SC. Dann heißt es „Königreich gegen Königreich“. Die Fliedener werden Gäste aus Saudi-Arabien haben. Al Fateh SC spielt im Wüstenstaat in der Professional League erstklassig und absolviert derzeit ein Trainingslager im Taunus. Gestern bestritt der Club ein Testspiel beim bayerischen Regionalligisten Viktoria Aschaffenburg, am Montag ist nun Flieden an der Reihe. „Wir haben Glück, dass sie uns überhaupt zugesagt haben. Normalerweise spielt der Verein nicht gegen Mannschaften unserer Preisklasse“, sagt Buchonias Abteilungsleiter Frank Happ, der allerdings den ungewöhnlichen Gast nicht selbst begrüßen kann, weil er im Urlaub ist.

Al Fateh ist derzeit Tabellensechster in seiner Heimat und wird vom 49-jährigen Tunesier Fathi Al Jabal trainiert Der 30-köpfige Profi-Kader umfaßt 27 Saudis sowie je einen Tunesier, Jordanier und Kongolesen – letzterer besitzt den klangvollen Namen Doris Fuakumputu.  hw




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