Eintracht kommt: Steinau winkt eine Rekordkulisse
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Steinau
Es wird das Highlight in der 104-jährigen Vereinsgeschichte der SG Steinau: Heute Abend (Anstoß 18 Uhr) ist die Frankfurter Eintracht zu Gast im Petersberger Ortsteil – und das als aktueller Tabellenzweiter der Fußball-Bundesliga.
Den Steinauern winkt eine absolute Rekordkulisse. 2000 Zuschauer waren noch vor einer Woche der Traum, der nun mit ganz hoher Wahrscheinlichkeit sogar übertroffen wird. „Der Vorverkauf hat in den vergangenen Tagen noch einmal extrem angezogen. Wir liegen schon jetzt bei über 1200 verkauften Tickets“, freut sich Mitorganisator Thomas Flügel, der dafür vor allem zwei Gründe sieht: „Einerseits werden wir ein super Wetter haben, zum anderen ist die Euphorie rund um die Eintracht riesengroß. Dass die Eintracht aufsteigt und dann mit zwei so fulminanten Spielen gegen Leverkusen und Hoffenheim in die Runde startet, das haben wir uns in den kühnsten Träumen nicht ausgemalt.“
Ab 16 Uhr öffnen heute die Kassenhäuschen; Karten sind noch ausreichend vorhanden. Genauso wie Plätze mit guter Sicht. „Die Zusatztribünen stehen, so dass wir jedem eine gute Sicht anbieten können“, garantiert Flügel, dessen Verein dieses Spiel bei einer Gewinnspielaktion von Frankfurts Premiumpartner „Mainova“ gewonnen hatte.
Ob der Zuschauerrekord aus dem August 2009 gebrochen werden kann, ist noch offen. Bislang sind die 3400 Besucher aus dem Eintracht-Freundschaftsspiel in Burghaun unerreicht. Zu den Partien der Frankfurter in Rommerz, Niederkalbach und zuletzt in Huttengrund waren es aber immer über 2000 Anhänger, die die Partien besuchten. Übrigens: Die Eintracht gewann dabei immer zweistellig: 11:1 in Rommerz, 13:0 in Burghaun, 14:1 in Niederkalbach und 18:0 in Huttengrund lauteten die Resultate.
Die SGSteinau wird heute Abend wie bereits berichtet ausnahmslos Spieler einsetzen, die zum Verein gehören. Mit dabei sind aber auch Dennis Habersack (Bachrain), Ex-Trainer Daniel Smileski (Michelsrombach/Rudolphshan) und Winja Litwinow (spielt mittlerweile im Raum Jena), wofür es jedoch Gründe gibt. „Wir wollen allen Spielern, die dieses Spiel im Rahmen des Gewinnspiels mit ermöglicht haben, die Möglichkeit geben, mitzuspielen. Alle drei haben letzte Saison dazu gehört und sind entsprechend von uns auch eingeladen worden“, erklärt Thomas Flügel, der noch nicht genau weiß, ob ein weiteres Highlight für die Fans tatsächlich realisiert werden kann: Die Steinauer planen in der Halbzeitpause nämlich ein Elfmeterschießen für drei Fans unter den Zuschauern gegen Frankfurts Torwart-Dino Oka Nikolov. „Ob das von der Eintracht genehmigt wird, erfahren wir erst kurz vorher, wenn die Eintracht bei uns angekommen ist. Wir hatten eine Anfrage gestellt, aber letztlich ist das nun doch erst vor Ort zu klären“, so Flügel, der übrigens – genau wie mit Volker Bleuel ein anderer einst aktiver Spieler aus Steinau – seine ganz eigenen Erfahrungen mit der Eintracht und Nikolov gemacht hat.
„Wir sind beide noch ungeschlagen gegen Nikolov“, schmunzelt Flügel und erklärt: „1994 haben wir mit Petersberg in der Oberliga gegen die Eintracht-Amateure gespielt. Da stand Nikolov damals im Tor.“ Die Resultate sind bekannt: Das Hinspiel am Waidesgrund gewann der RSV 1:0 (Tor: Stephan „Bibo“Grösch), das Rückspiel am Riederwald endete 3:3. Alle drei Tore machte damals Marco Fladung. Heute wird sich übrigens ein Bleuel der neuerenGeneration der Eintracht entgegen stellen. Volkers Sohn Florian spielt nämlich mittlerweile im Seniorenbereich der SG und wird ins Rennen geschickt.
Wo parken? Ab 16 Uhr läuft in und um Steinau verkehrstechnisch nichts mehr ohne die Polizei und Feuerwehr. Dann wird der Verkehrsfluss geregelt, um mögliche Staus schon im Keim zu ersticken. Die SGSteinau hat rund um den Sportplatz 1600 Parkplätze geschaffen, um dem Ansturm Herr zu werden. „Die Parkmöglichkeiten liegen alle rund um den Platz. Der längste Fußweg wird fünf Minuten betragen“, verspricht Mitorganisator Thomas Flügel. Die Eintracht wird zwischen 16.30 Uhr und 17 Uhr in Steinau erwartet. Mit dem Öffnen der Sportplatztore ist am Platz für ausreichend Verpflegung und Unterhaltung gesorgt.

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