Empfang für Olympioniken Jan-Philip Glania im Rosenbad
DOSSIER: Jan-Philip Glania bei Olympia
Von Thomas Bertz
Fulda
Gut 100 Gäste sind am Samstag zum lockeren Empfang für den Petersberger Olympioniken Jan-Philip Glania gekommen. Bei strahlendem Sonnenschein sprachen zunächst die Amtsträger Grußworte, dann wurde locker gefeiert.
Fuldas Oberbürgermeister Gerhard Möller (CDU) lobte Glania als tollen Botschafter für die Region. "Wir sind stolz auf Ihre Leistungen, Sie haben eine Begeisterung ausgelöst", so das Stadtoberhaupt. Möller sieht in Glania einen Beweis dafür, dass die Förderung durch die Stadt ankomme. Als Anerkennungspräsent für die Leistungen in London gab es ein Buch über die Sportstadt Fulda und ein Schreibset, denn ihm - so hatte Glania es im Interview in der aktuellen move36 gesagt - falle das Autogrammeschreiben noch schwer.
Auch der Petersberger Bürgermeister Karl-Josef Schwieddessen (CDU) versorgte den 23-Jährigen mit einigen Präsenten. Neben einem Rucksack der Gemeinde und einem Polo-Shirt gab es einen Kugelschreiber ("Wir haben kein Schreibset.") und eine Flasche Rotwein ("Vielleicht ist die Lektüre des Buches von Oberbürgermeister Möller dann angenehmer."). Die Stimmung war also prächtig.
Weitere Grußworte sprachen Joachim Janshen vom Landkreis Fulda und Brigitte Schollmeier aus dem Vorstand der Wasserfreunde Fulda. Thomas Sitte von der Deutschen Palliativstiftung stellte Glania als neues Testimonial vor. "Ich kämpfe für Deutschland, so wie die Deutsche Palliativstiftung für ein besseres Leben bis zuletzt", lautet der Slogan des neuen Flyers, der ab kommende Woche in 100.000-Auflage verteilt wird.
Im lockeren Talk mit FZ-Sportchef Thomas Schafranek berichtete Glania dann von seinem Abenteuer London, wo er nur ganz knapp den Einzug ins Finale über 200 Meter Rücken verpasste. Doch nicht nur das Sportliche, vor allem das Drumherum beeindruckte Glania, wie er berichtete.
Und auch die ein oder andere Anekdote brachte er zum Besten. Etwa wie die, wie er nach seinen zwei Einzelstarts fast schon auf Freizeit-Modus umgeschaltet hatte. Mit ausgiebigem Besuch bei McDonalds. Und ihn dann Rückenschwimmer Helge Meeuw kurz schockte: "Er hat mir gesagt, dass ich mich für die Staffel bereit halten soll - da war ich kurz geschockt", erinnert sich Glania, der noch nicht weiß, wie es sportlich mit ihm weitergeht. "Im Moment mache ich mir viele Gedanken. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen."
Nachdem ein Teil der Mambo KingX dann noch ihre Fulda-Hymne Heimat zum Besten gegeben hatte, klang der Abend gemütlich aus. Nur immer wieder musste der Olympionike Autogramme schreiben. Daran wird sich Jan-Philip Glania gewöhnen müssen ...

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