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25. März 2010



Mini-WM: Uruguay hatte die besten Fans

FULDA Die Gewinner des Fan-Preises der RhönSprudel-Mini-WM stehen fest: Die Grundschule Bimbach darf sich über gesellige Stunden in Hohmanns Brauhaus am Lotterberg mit einer Bewirtung im Wert von 500 Euro freuen.

Eines gleich vorweg: Was so manche Fangemeinde für die Turniere der Mini-WM auf die Beine gestellt hatte, war schier unglaublich. In den Sporthallen tummelten sich südafrikanische Plüsch-Giraffen, japanische Judokämpfer und australische Didgeridoo-Spieler. Ja sogar Elefanten von der Elfenbeinküste und griechische Liebesgöttinnen waren unter den zahlreichen Zuschauern, die den Teams auf dem Spielfeld zujubelten – und das in teils ohrenbetäubender Lautstärke. Da wurde mit Rührlöffeln auf Bratpfannen geschlagen und selbst gebastelte Rasseln ausgepackt. Auch Tröten, Trommeln und Trompeten fehlten nicht, um von den einfallsreichen Schlachtrufen gar nicht erst anzufangen.

Keine leichte Aufgabe also für die Sportredaktion der Fuldaer Zeitung, aus den vielen kreativen, lustigen, lauten und gut gelaunten Fans die beste Gruppe auszusuchen. Es wurde überlegt, abgewägt und vor allem viel diskutiert. Denn wie schon damals für die Mini-Playback-Show gilt auch heute für die Mini-WM: Alle waren Sieger – auch wenn einer nur gewinnen kann.

Mit blauen Wimpeln zum Erfolg

Obwohl viele Fans an Einfallsreichtum kaum zu übertreffen waren, so überzeugte die Grundschule Bimbach durch die vielen Details: Neben selbst gebasteltem Kopfschmuck für die gesamte Fankurve, jeder Menge Flaggen und bedruckten T-Shirts haben Manuela Budesheim und ihr Mann in mühevoller Kleinarbeit kleine Fähnchen gebastelt. Auf ihnen klebte nicht nur ein Bonbon, sondern darauf war auch in schwarzen Lettern zu lesen: „Uruguay grüßt die Teilnehmer der Mini-WM 2010.“ Doch damit nicht genug: Zur Erinnerung an das Spektakel hatten sie obendrein auch blaue Wimpel gebastelt, die sie zusammen mit den Fähnchen in der Kreissporthalle in Künzell verteilten.

Auch schon die Bewerbung der Bimbacher hatte die Aufmerksamkeit der Sportredaktion geweckt. In einem dicken Ordner waren Fotos und gemalte Bilder der Kinder. Damit bewarben sie sich für die Länder Südafrika, Uruguay und England. Manuela Budesheim, die sich federführend um die Ausstattung der Fans gekümmert hatte, konnte ihr Glück kaum fassen: „Das ist ja Weltklasse! Wenn ich das den anderen erzähle, dann fallen die um“, freute sie sich. Zusammen mit den anderen Fans wird sie sich in Hohmanns Brauhaus am Lotterberg verwöhnen lassen. Und auch an die Kinder ist gedacht: Auf dem Spielplatz des Brauhauses können sie nach Lust und Laune toben und auch ein bisschen kicken, um sich für das nächste Turnier fit zu halten. 

kru






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