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15. April 2012



Frauenfußball: SV Gläserzell blamiert sich beim Letzten

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Fulda
Gut möglich, dass die Regionalligaträume des SV Gläserzell am Samstag zerplatzt sind. Das 1:2 beim Schlusslicht Marburg hat den Ambitionen des SVG jedenfalls einen schweren Rückschlag versetzt. Schwarzbach dagegen siegte zu Hause.

Schwarzbach – Rommelhausen 3:2 (3:2). Das Duell der Top-Torjägerinnen der Liga ging eindeutig zugunsten von Schwarzbachs Judith Walther aus, die einen Hattrick erzielte und damit zur diesmal erfolglosen Jasmin Fischer auf der Gegenseite aufschloss. Beide haben nun 14 Saisontore auf ihrem Konto.

Schwarzbach legte mit drei frühen Toren die Grundlage für den Sieg, ließ sich aber noch vor dem Wechsel zwei Gegentore einschenken und geriet fortan ins Schwimmen. „Nach dem 3:0 wurde das Spiel völlig unerklärlich zur Zitterpartie. Am Ende konnten wir von Glück reden, dass Rommelhausen nicht noch den Ausgleich gemacht hat. Wir waren nicht mehr nah genug an den Leuten dran und sind nicht mehr richtig nachgegangen. Das gilt es unter der Woche zu analysieren“, war Trainerin Anja Dörner trotz des Erfolgs alles andere als angetan von der Leistung ihres FSV.
Highlight des Spiels war der Treffer zum 3:0, als Angelina Schmelz das Tor elegant vorbereitete und Walther den Konter cool abschloss.

Auf der Gegenseite ist indes der Trainer der Prominenteste gewesen: Rommelhausen wird nämlich vom Ex-Fliedener Patrick Falk aus Salmünster (vorher Profi in Braunschweig, Leverkusen, Frankfurt und Offenbach) trainiert.

Schwarzbach: Herbert; Vilmar (73. Sauer), Münch, Beier, Fladung, Göhrig, Kling (75. König), Kress, Schmelz (84. Scheller), Storch, J. Walther.
Schiedsrichter: Dennis Schürg (Johannesberg). Zuschauer: 50. Tore: 1:0 Judith Walther (1.), 2:0 Judith Walther (23.), 3:0 Judith Walther (32.), 3:1 Melanie Thren (38.), 3:2 Melanie Thren (43.).

BG Marburg –  Gläserzell 2:1 (2:1). Die Niederlage kam einer Blamage gleich: Schließlich hatte der Neuling seit dem Aufstieg im Sommer noch keinen einzigen Sieg gefeiert und bislang nur einen Punkt geholt. Zu Beginn sah es auch so aus, als würde Gläserzell seiner haushohen Favoritenrolle gerecht werden, als Katharina Roth den SVG in Führung brachte.

Doch dann verspielte Gläserzell innerhalb von 120 Sekunden den Vorsprung und lief fortan einem Rückstand hinterher. Doch selbst die Tatsache, dass noch 78 Minuten Zeit blieben, konnte der Favorit nicht nutzen.
„Wir haben nie ins Spiel gefunden und sowohl individuell, als auch als Mannschaft absolut enttäuscht. Ich kann diese Leistung beim besten WiIlen nicht erklären“, war Gläserzells Trainer Sebastian Vollmar nachher völlig ratlos. „Uns haben jegliche Ideen gefehlt, und wir haben überhaupt nicht über die Außen gespielt. Das war einfach nur ein ganz schlechtes Spiel von unserer Seite“, kritisierte der Coach.

Gläserzell: Jökel; Wiegand, Schulte, Kress, Menz, Schubert, Grösch (46. Yamuk), Hillenbrand, Roth, Priemer, Schneider.
Schiedsrichter: Dennis Röhling (Frankenberg). Zuschauer: Tore: 0:1 Katharina Roth (9.), 1:1 Yvonne Angelika Kranz (10.), 2:1 Biliana Doytchinova (12.).




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