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30. April 2012



Fuldas Wasserballer weisen Pforzheim mit 16:4 in die Schranken

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Fulda
Minimalziel erreicht: Fuldas Wasserballer haben am Samstagabend vor heimischem Publikum den VfB Friedberg mit 16:4 (2:1; 5:0; 7:0; 2:3) in die Schranken gewiesen. Zwar zeigten die Mannen des Trainergespanns Schunke/Hohmann keine Spitzenleistung, dennoch ist im Gegensatz zu dem Desaster von Pforzheim eine klare Steigerung zu erkennen.

Fulda startete konzentriert in die Zweitligapartie und konnte die Führungsspieler der Südhessen weitgehend aus der Partie nehmen. Die Anweisungen von Coach Andreas Hohmann setzten die Hausherren gut um und zogen die Gäste weit in ihre Hälfte, um sie dann überfallartig mit Kontern zu überziehen. Das sich hieraus entwickelnde Schwimmspiel kam den Wasserfreunden zwar entgegen, dabei zeigten sich jedoch auch die Trainingsmängel einiger Akteure auf Fuldaer Seite. Nach Treffern von Hörl und de Beisac gab es nach den ersten acht Minuten eine knappe 2:1-Führung zu vermelden.

Dann jedoch drehten die Wasserfreunde richtig auf. Die beiden schön aufspielenden Linkshänder Alexander Hörl und Philipp Weber machten auf der rechten Seite mächtig Druck, wodurch gleich mehrere Treffer in Folge fielen. Hinten machten Abwehrchef Balazs Borbely und Torwart Nikolas Hohmann die Schotten dicht und blieben ganze 15 Minuten ohne Gegentor. Besonders Hohmann machte seinen Job perfekt und brachte die Friedberger mit seinen Paraden schier zur Verzweiflung. Sogar beide Strafwürfe entschärfte er auf beeindruckende Weise.

Nachdem die Trainer Hohmann und Schunke viel durchwechselten, brach die Dominanz der Wasserfreunde gegen Ende wieder etwas ab. Der Endstand von 16:4 war aber für Hohmann durchaus befriedigend: „Wir haben uns heute ins Zeug gelegt und eine gute Leistung abgerufen. Darauf kann man aufbauen.“

WF Fulda: N. Hohmann; Borbely (1), P. Weber (1), von Keitz (3), de Beisac (1), Bary (3), Hörl (2), Ritzel (2), M. Hohmann (1), Hoffmann, Schmitt, M. Weber (1).
VfB Friedberg: Peil; Vetter (2), Schmidt, Scerbinin, Roth, Hütt, Duch, Hahn (2), Hondrich, Feldmann, Scholl, Habrich, Dietz.
Schiedsrichter: Lehn/Hägler.
Zuschauer: 150.
Besondere Vorkommnisse: Ausschluss ohne Ersatz gegen Friedberg wegen Brutalität. Beste Spieler: N. Hohmann – Vetter.


Oberliga

Nach der „Ersten“ war es im Anschluss die dritte Mannschaft der Wasserfreunde, die sich an der Zweitligareserve der Friedberger versuchte. Wie erwartet unterschied sich die Aufstellung der Südhessen nur unwesentlich von der vorangegangenen Partie. Fulda ging engagiert in das Spiel und versuchte, den Friedberger Center von der linken Verteidigungsseite abzuschirmen. Jedoch kamen die Youngsters nicht richtig ins Spiel hinein und lagen bereits kurz nach Anpfiff deutlich zurück. Auch nach dem Seitenwechsel nutzten die Gäste die Unaufmerksamkeiten der Wasserfreunde jedoch eiskalt aus und zogen weiter davon. Das Spiel endete 4:17 (0:7; 1:5; 1:2; 2:3). 




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