Gruppenliga: Lehnerz II verpasst Sprung an die Spitze
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Fulda
Die SG Bad Soden hat beim 0:1 daheim gegen Hessen/Spvgg. Hersfeld ihre erste Saisonniederlage kassiert. Verfolger Lehnerz II hätte am gestrigen Abend mit einem Sieg bei Borussia Fulda an die Spitze stürmen können, spielte aber „nur“ 2:2 und bleibt somit Verfolger Nummer Eins.
Hünfeld II – Petersberg 3:1 (1:1). Der Aufreger des Spiels war die 29. Minute, als Marc Aschenbrücker gegen Macana die Notbremse zog. Rot und Elfmeter waren korrekt, bloß stellte Schiedsrichterin Depta nach Ansicht der Petersberger mit Kim Habermehl den falschen Spieler vom Platz. „Dadurch war dann ordentlich Hektik im Spiel“, sagte HSV-Trainer Uwe Hartmann, dessen Elf nach dem Wechsel eine starke Viertelstunde der Petersberger überstehen musste, ehe die Hünfelder zwei Konter zum Sieg setzten. „Nach dem 3:1 haben wir das dann recht souverän runter gespielt“, sagte Hartmann zufrieden. Schiedsrichterin: Olivia Depta (Huttengrund). Tore: 0:1 Jan Gawol (16.), 1:1 Marius Ebert (30., Foulelfmeter), 2:1 Andre van Leeuwen (59.), 3:1 Poncet Macana (70.). Rote Karte: Kim Habermehl (Petersberg) wegen einer Notbremse (29.). Gelb-Rote Karte: Marius Ebert (Hünfeld, 87.).
Großenlüder – Bachrain 1:2 (0:2). Die 400 Besucher im Lüdertalstadion sahen die Vorentscheidungen zugunsten von Bachrain in der ersten Halbzeit. Hier machte der TSV seine beiden Tore. Der Anschluss durch Schönherr kam für Großenlüder letztlich zu spät. Schiedsrichter: Sebastian Rieth (Gelnhausen). Tore: 0:1 Raphael Link (13., Foulelfmeter), 0:2 Tim Stenger (38.), 1:2 Julian Schönherr (87.). Gelb-Rote Karte: Aris Rexhepi (Großenlüder, 82.).
Borussia Fulda – Lehnerz II 2:2 (0:1). Gut 350 Zuschauer waren zum Stadtderby auf das B-Feld in der Johannisau gekommen. Hierher musste der SCB ausweichen, weil im Stadion eine Leichtathletik-Veranstaltung stattfand. Lehnerz IIunterstrich seine spielerischen Qualitäten, aber die Borussia stand defensiv besser als in den Spielen davor. Nach dem Wechsel drehte Fulda das Spiel innerhalb von sieben Minuten. Letztendlich geht die Punktteilung ob des ausgeglichenen Spielverlaufs absolut in Ordnung. Schiedsrichter: Jörn Becker (Queckborn). Tore: 0:1 Michael Scholz (28.), 1:1 Mark Jaksch (50., Foulelfmeter), 2:1 Marc Götze (57.), 2:2 Patrick Broschke (70.).
Hosenfeld – Hohe Luft Hersfeld 2:0 (2:0). Schon in der ersten Viertelstunde ebnete Hosenfeld den Weg zum zweiten Sieg und zur sechsten Niederlage der Hohen Luft am Stück. „Dieses Ergebnis war ganz wichtig für unsere Moral“, atmete Hosenfelds Coach Francisco Martinez nachher durch. „Diese Reaktion meiner Mannschaft war mir nach dem 2:7 von Petersberg ganz wichtig. Von der ersten Minute an haben wir die richtige Antwort gegeben.“ Schon nach 50 Sekunden fiel der erste Treffer, den Benedikt Rützel vorbereitete. Seine scharfe Hereingabe verwertete Engebrecht am langen Pfosten. Das zweite Tor machte Rützel selbst. Schiedsrichter: Rene Schmidt (Bad Nauheim). Tore: 1:0 Nils Engebrecht (1.), 2:0 Benedikt Rützel (14.). Gelb-Rote Karte: Frank Wiegand (Hohe Luft, 76.).
Kerzell – Oberaula 2:1 (0:0). Nach einem 45-minütigen Sommerkick übernahm Oberaula nach dem Wechsel für eine Viertelstunde das Kommando, ehe Kerzell Mitte des zweiten Durchgangs durch einen Freistoß von Lars Hohmann in Führung ging. Hohmanns Ball verlängerte ein Oberaulaer noch in die lange Ecke. Auch der Ausgleich fiel per Freistoß. Florian Roth zimmerte die Kugel aus 20 Metern in den Winkel. Dieses 1:1 wäre insgesamt auch verdient gewesen, doch 90 Sekunden später machte die Helvetia den Sieg klar: Nach einem Doppelpass über Heil und Hohmann nickte Felix Wehner den Ball zum umjubelten Sieg über die Linie. Schiedsrichter: Yahya Budarham (Frankfurt). Tore: 1:0 Lars Hohmann (67.), 1:1 Florian Roth (83.), 2:1 Felix Wehner (85.).
Lengers – Rothemann 5:0 (0:0). Für Lengers war es der dritte Sieg in Folge, für Rothemann nach zehn Punkten aus vier Spielen das Ende einer kleinen Serie. „Mit der ersten Halbzeit war ich eigentlich zufrieden. Da hatten wir Lengers ganz gut im Griff“, sagte Rothemanns Spielertrainer Mirko Gerhard nachher, der der Klatsche etwas Gutes abgewinnen konnte. „So kann wenigstens niemand etwas schönreden.“ Pechvogel des Tages war Dennis Fischer: Der vergab erst vor der Pause die mögliche Führung der Gäste, ehe er einen völlig unnötigen, aber absolut berechtigten Elfmeter verursachte, der die klare Niederlage einleitete. Schiedsrichter: keine Angaben. Tore: 1:0 Florian Yildiz (55.,Foulelfmeter), 2:0 Carsten Ruppel (65.), 3:0 Patrick Lorenz (69.), 4:0 Patrick Lorenz (80.), 5:0 Patrick Lorenz (90.).
Bad Soden – Hessen/Spvgg. Hersfeld 0:1 (0:0). Die Sodener zeigten ihre schwächste Saisonleistung und verloren völlig verdient. Das Tor des Tages fiel im Schlussspurt, als sich Deneke im Strafraum gegen zwei Mann durchsetzte und Sodens Torwart aus spitzem Winkel tunnelte. Kurz davor hatte Deneke bereits zwei gute Möglichkeiten ausgelassen (77., 78.). Die dickeste Chance für Soden vereiltelte Hersfelds Torwart Ernst mit einem tollen Reflex (83.). Schiedsrichter: Lukas Kram (Petersberg). Tor: 0:1 Andre Deneke (85.).

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