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18. Oktober 2012



Gruppenliga: Optimismus nach schwerem Start für die Teutonia

kr

Großenlüder
Drei Spieltage vor Ende der Hinrunde rangiert Teutonia Großenlüder auf Rang 17 der Gruppenliga. Spielertrainer Dominik Möller (28), seit Sommer im Amt, sieht aber eine Aufwärtstendenz und glaubt fest an die Wende.

Hatten Sie mit so einer harten Saison gerechnet?
Es war mir bewusst, dass es schwer werden könnte, aber dass wir so tief in der Tabelle stehen würden, das hatte ich nicht gehofft. Es gibt aber auch Gründe dafür.

Welche?
Es soll keine Ausrede sein, wenn ich von vielen Verletzten rede, aber der Kader ist in der Breite nicht so aufgestellt, dass wir es ohne weiteres wegstecken, wenn zwei, drei Leistungsträger ausfallen. Spieler wie Hohmann und Lehmann haben seit Januar gefehlt und keine Vorbereitung gemacht. Sascha Hasenauer fiel direkt zu Beginn aus. Aris Rexhepi kam kurz vor dem Saisonstart ohne jede Vorbereitung, Andre Pfeffer fiel aus privaten Gründen den gesamten August aus. Dann hatten wir im August  die ganzen Doppelspieltage. Da kannst  du als Trainer kein Konditionstraining machen, sondern musst die Spieler auch regenerieren lassen. Das war und ist eine schwierige Aufgabe.

Zuletzt sprach aus Ihren Worten aber wieder Optimismus. Woran machen Sie den Aufwärtstrend fest?
Wir sind an einem Punkt, an dem die Spieler so langsam wieder auf der Höhe sind und wir haben nie klar verloren. Zuletzt waren die Leistungen auch bei Niederlagen wie bei Hersfeld richtig gut. Selbst dort hätten wir einen Punkt mitnehmen können.

Wie lautet die Vorgabe in den letzten acht Spielen bis zur Winterpause?
Da will ich gar keine konkrete Punktzahl nennen. Aber wir haben jetzt fast nur noch Teams, die aus dem Mittelfeld oder von weiter hinten kommen. Wir müssen anfangen und von den nächsten vier Spielen drei gewinnen. Die Stimmung in der Mannschaft  ist jedenfalls gut und die kämpferische Einstellung stimmt.

Merken Sie die obligatorische Unruhe im Umfeld?
Den Druck mache ich mir größtenteils selbst, weil ich Fußball spiele, um Erfolg zu haben. Natürlich werden in unserer Lage auch mal Dinge hinterfragt und mancher hat vielleicht eine andere Denkweise. Aber ich habe mir nichts vorzuwerfen: Anhand der Möglichkeiten habe ich alles gegeben, und wir haben unheimlich viel aufgeholt. Es hat beim ein oder anderen ein bisschen länger gedauert, ehe er Schritt fassen konnte. Dafür haben wir wichtige Leute mit Spielern aus der B- und A-Liga ersetzt. Das darf man nie vergessen.   




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