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28. September 2012



Gruppenliga: TSG Lütter – TSV Rothemann 0:0

kr

Lütter
Keine Tore gab es im Gemeindederby der Gruppenliga zwischen der TSG Lütter und dem TSV Rothemann. Aber auch ohne das Salz in der Suppe war es ein munteres Spiel, dass für die 300 Zuschauer ordentlich Unterhaltung bot.

Spielerisch waren die Leistungen beider Teams zwar den Tabellenplätzen entsprechend, aber Tormöglichkeiten hatten beide Seiten in Hülle und Fülle. Für das Schlusslicht aus Lütter war das Resultat letztlich vielleicht zu wenig und dennoch ein Hoffnungsschimmer.

„Das war heute ein Spiel von uns mit viel Herz und Leidenschaft. So will ich das immer sehen. Die Jungs haben bis zur letzten Minuten alles versucht und alles gegeben. Es war kein schönes Spiel, aber mit Sicherheit die Reaktion, die wir im Umfeld alle sehen wollten“, lautete das Fazit von Lütters Trainer Uwe Przywara. Der hatte seine Truppe enorm durcheinandergewirbelt . Mit David Kupens und Steffen Brehl debütierten gleich zwei Mann in der Startelf, dazu bot Przywara mit Reith und Höhl zwei weitere junge Einheimische auf, die ihre Sache gut machten.

Unter den Augen von „Sachverständigen“ wie Jürgen Krawczyk, Jörg Meinhardt, Uwe Hartmann, Bilal Seker oder Marco Lohsse hatten beide Seiten dicke Möglichkeiten, um auch drei Punkte mit aus dem Abstiegskracher zu nehmen. Bei Lütter tat sich zu Beginn mal wieder der starke Torwart Daniel Bolz hervor, der besonders vor der Pause gegen Mirko Gerhard (5., 8.), Christian Sislak (10.) und Christian Bohl (16.) das mögliche 0:1 verhinderte. Auch  später hatte Rothemann noch richtig gute Möglichkeiten.

Das war aber auf der Gegenseite nicht anders: Früh „fischte“ Florian Wess Christoph Bohl in höchster Not den Ball von Fuß (6.), um dann tief durchzuatmen, als Wladimir Bese für Lütter nur die Latte des Gästetores traf (13.).

Nach dem Wechsel schob dann Mirko Gerhard am Tor vorbei, ehe Adrian Preißler einen Kopfball Gerhards von der Linie holte. So bleibt Rothemann nun schon 374 Minuten ohne eigenes Tor und hatte am ende sogar noch viel Glück.

Lütter:  Bolz; Höhl, Preißler, Kupens (67. Takacs), Reith, Lautenschläger, St. Brehl (72. Otto), Konychew, Christoph Bohl, Witali Bese, Wladimir Bese (81. Rützel).
Rothemann: Wess; Müller, Flügel, Sislak, Gerbig, Röhrig (64. Gebhart), Kretsch (89. Pankow), Fischer, Seidel (79. Straub), Christian Bohl, Mirko Gerhard.
Schiedsrichter: Bernd Schmidt (Büdingen). Zuschauer: 300. Gelb-Rote Karte: Marcel Gebhart (Rothemann, 89.).




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