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14. Oktober 2012



Gruppenliga: Tolle Reaktion von der TSG Lütter

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Fulda
Einige Fußballfans rieben sich am Sonntag mit Sicherheit verwundert die Augen, als das Ergebnis aus Lütter bekannt wurde: Das Gruppenliga-Schlusslicht meldet sich zurück und schickte Hünfeld II mit 4:1 geschlagen nach Hause.

Indes trifft die Spvgg. Hosenfeld nach zwei Siegen mit 14:0-Toren und nun schon fünf Partien ohne Niederlage am Dienstag (19 Uhr) im Kreispokal auf Verbandsliga-Spitzenreiter TSV Lehnerz.

Rothemann – Borussia Fulda 3:1 (2:1). Es bleibt dabei: Die Borussia hat noch nie in ihrer Geschichte ein Punktspiel beim TSVRothemann gewonnen: Auch im dritten Anlauf gab es nach einem 2:2 von 2010 und dem 7:3 aus dem Vorjahr keinen Sieg. Der SCB, weiter ohne Dinov und Peikert, war zwar spielerisch besser, aber Rothemann stand bombensicher und lauerte immer wieder auf Konter. Das wichtige 2:1 kurz vor dem Pausenpfiff machte mit Christian Sislak ausgerechnet ein Ex-Borusse. Nach einem langen Ball traf Sislak per Kopf. Schiedsrichter: Christian Stübing (Breitenborn). Tore:  1:0 Christian Bohl (8.), 1:1 Marc Götze (19.), 2:1 Christian Sislak (45.), 3:1 Dennis Fischer (65.).

Lütter – Hünfeld II 4:1 (4:0). Die TSG zeigte die vom Umfeld geforderte Reaktion mit einer echten Klasseleistung. Andreas Jung spielte auf der rechten Außenbahn und krönte seine starke Leistung mit zwei Toren. Hünfeld II war sogar noch gut bedient. Nach dem Wechsel traf Witali Bese noch den Pfosten und HSV-Keeper Sebastian Trabert verhinderte mehrfach weitere Gegentore. Schiedsrichter: Niklas Siefert (Kelkheim). Tore:  1:0 Andreas Jung (10.), 2:0 Wladimir Bese (15), 3:0 Witali Bese (18.), 4:0 Andreas Jung (42.), 4:1 Andre van Leeuwen (65.).

Lengers – Bad Soden 3:3 (1:1). „Wir sind auch nur Menschen und eben keine Roboter“, sagte Sodens Trainer Michael Mohr nach dem Remis, das  Daniel Keim mit seinem Freistoßtor in letzter Sekunde rettete. Mohr ärgerte sich über die rüde Gangart und das aggressive Verhalten der Lengerser Zuschauer: „Da war verdammt viel Hektik mit drin. Das hätte nicht sein müssen.“ Schiedsrichter: Michael Wilhelm (Rönshausen). Tore: 0:1 Halil Kutlu (2.), 1:1 Benjamin Glock (19.), 1:2 Daniel Keim (52.), 2:2 Patrick Elsner (58.), 3:2 Patrick Lorenz (73.), 3:3 Daniel Keim (90.).  Gelb-Rote Karten: Halil Kutlu (Bad Soden, 77.) und Patrick Lorenz (Lengers, 83.). Rote Karte: Manuel Rommel (Lengers) wegen groben Foulspiels (85.).

Hessen/Spvgg. Hersfeld – Großenlüder 3:2 (2:1). Pech für die Teutonia, dass Dominik Möller in der Nachspielzeit bei seinem Kopfball nur die Latte traf. Ein 3:3  wäre für die Gäste der gerechte Lohn gewesen. „Hersfeld hat gut gespielt, aber einen Punkt hätten wir verdient gehabt“, befand der Spielertrainer und führte an: „Meine Mannschaft hat erneut an die guten Leistungen der letzten Spiele angeknüpft. Uns hat ein bisschen das Glück gefehlt, aber auch das kommt wieder, wenn wir uns weiterhin so präsentieren“, so Möller, der schon nach einer guten Viertelstunde Manndecker Tobias Vogel (muskuläre Probleme) vom Feld holen musste. Schiedsrichter: Joshua Herbert (Schwarzbach). Tore: 0:1 Fabian Lehmann (14.), 1:1 Adrian May (21.), 2:1 Felix Reiche (24.), 3:1 Christian Winter (85.), 3:2 Sascha Hasenauer (88.).

Hohe Luft Hersfeld – Bachrain 2:0 (0:0). Vor der Pause waren die Bachrainer noch leicht feldüberlegen, spielten aber auch schon hier nicht zwingend genug nach vorne. Dann wechselte die Hohe Luft den Sieg in Person von Emanuel Crawford ein. Der sollte schon kurz nach seiner Einwechslung das 1:0 machen, als er sich den Ball mit viel Einsatz zurückeroberte und mit dem Tor belohnt wurde. Das 2:0 war dann unglücklich. Jörg Albert wollte nach einer Flanke zurück zu seinem Torwart Dennis Zentgraf köpfen, erwischte den Ball aber so unglücklich, dass er sich über den Keeper ins Tor senkte. Schiedsrichter: Jonas Mülot (Eifa). Tore: 1:0 Emanuel Crawford (55.), 2:0  Jörg Albert (71., Eigentor).

Niederaula/Hattenbach – Ehrenberg 2:4 (1:1). Wer nicht pünktlich war, der versäumte einen Blitzstart. Nach fünf Minuten stand es bereits 1:1. Die erste Halbzeit war ausgeglichen, dann suchte Ehrenberg sein Heil in schnellen Kontern. Das Konzept ging voll auf, weil Niederaula genau die Fehler machte, auf die die Ehrenberger eiskalt lauerten. Beim  2:3 und 2:4 verlor Niederaula jeweils den Ball in der Vorwärtsbewegung. Steffen Kümmel und Igor Jaljaev trafen jeweils doppelt. Schiedsrichter: Christoph Hein (Großenbach). Tore: 1:0 Niklas Braun (2.), 1:1 Steffen Kümmel (5.), 2:1 Harry Braun (56.), 2:2 Steffen Kümmel (56.), 2:3 Igor Jaljaev (64.), 2:4 Igor Jaljaev (85.).

Oberaula – Künzell 1:5 (0:2). Die Künzeller Wundertüte hatte nach drei Spielen ohne Niederlage und danach drei Spielen ohne Sieg nun wieder einen klaren Auswärtserfolg parat. Künzell machte seine Tore wie eine Spitzenmannschaft. Pech nur, dass Torwart Marcel Röder länger ausfallen wird. Er ist wieder am Knie verletzt. Die genaue Diagnose steht noch aus. Schiedsrichter: Pascal Otte (Bad Arolsen). Tore:  0:1 Sascha Bönte (12.),  0:2 Marcel Seidel (30.), 0:3 Marcel Schwab (64.),  0:4 Marcel Schwab (71.), 0:5 Julien Mackenrodt (78.), 1:5 Nils Fischer (90.).  




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