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10. August 2012



Gruppenliga: Undankbare Aufgaben für den TSV Künzell

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Fulda
In der Gruppenliga steht der erste Doppel-Spieltag der Saison an. Der TSV Künzell muss nach dem Auftaktsieg gegen Hosenfeld diesmal zwei äußerst undankbare Auswärtsaufgaben erfüllen.

Hünfelder SV II– TSV Künzell (Freitag, 19 Uhr): Künzell will eine Wiederholung der Ereignisse aus der Vorsaison verhindern: Auch 2011/2012 ist der TSV mit einem knappen Heimsieg in die Runde gestartet und musste dann am zweiten Spieltag zur HSV-Reserve. Das Resultat: 7:1 für Hünfeld II. „Daran erinnere ich mich noch genau“, sagt Künzells Trainer Romeo Andrijasevic, der – wie damals – auch diesmal wieder personell auf dem letzten Loch pfeift: Beim 3:2 gegen Hosenfeld hatte er 13 Feldspieler zur Verfügung. Von denen stehen nun mit Juri Dieterle und Marcel Schwab zwei auf der Kippe. Da würde es passen, wenn es Urlauber Sascha Rühl direkt vom Flughafen Nürnberg rechtzeitig in die Rhönkampfbahn schafft.
„Mit einem Punkt könnte ich leben, zumal ich Hünfeld II nicht kenne. Da sind nur drei Spieler aus der letzten Saison übrig“, so Andrijasevic. Am Sonntag spielen die Hünfelder dann bei Borussia Fulda (Anstoß 18 Uhr), während Künzell in Wüstensachsen bei der SG Ehrenberg ran muss.

TSG Lütter – SG Niederaula/Hattenbach (heute, 19 Uhr): Die Niederlage bei Lehnerz II sieht TSG-Trainer Dirk Odenwald als Lernprozess. „Wir haben sechs Leute dabei, die 18 bis 21 Jahre alt sind und für die die Liga neu ist. Dafür haben wir das in der zweiten Halbzeit gut gemacht, wobei man anerkennen muss, dass Lehnerz in einer Top-Besetzung angetreten ist und in dieser Zusammenstellung ganz oben stehen werden.“

Odenwald fordert von seinen Männern, „dass wir in jedem Spiel 90 Minuten rennen, ackern und kämpfen. Sonst werden wir nicht lange in der Liga spielen. Wenn das jedem bewusst ist, dann haben wir eine reelle Chance.“
Christian Otto wird wieder im Kader stehen. Er kehrte gestern aus dem Urlaub zurück. Am Sonntag hat Lütter dann einen Ruhetag, weil die Partie in Petersberg wegen der Hochzeit eines RSV-Spielers verlegt worden ist.

TSV Lehnerz II – TSV Lengers (Sonntag, 15 Uhr): Vor allem in der ersten Halbzeit beim 3:1(3:0) gegen Lütter hat die Verbandsliga-Reserve unter Beweis gestellt, welches Potenzial in einem Kader steckt, der immer wieder von „oben“ verstärkt wird. Weiterer Vorteil für Lehnerz II: Während Lengers am Sonntag die heutige Partie gegen Bachrain in den Knochen hat, kann die Heimelf ausgeruht in die Partie gehen. Die Lehnerzer sind heute spielfrei.

Spvgg. Hosenfeld – SC Borussia Fulda (heute, 19 Uhr): Auf Hosenfeld wartet so etwas wie das „Wochenende des Jahres“. Heute empängt der Vorjahresaufsteiger Borussia Fulda, ehe am Sonntag das Derby beim SVGroßenlüder ansteht. Der Auftakt beim 2:3 in Künzell ging trotz einer 2:0-Pausenführung für Hosenfeld daneben. Die Fuldaer nahm Hosenfelds CoachFrancisco Martinez beim 1:4 gegen Bad Soden unter die Lupe. „Da hat Borussia in der ersten Halbzeit das Geschehen ausgeglichen gestaltet, aber danach war Soden die reifere Mannschaft.“ Personell gibt es ein Kommen und Gehen. So ist zwar die Sperre von Anli abgelaufen und Alemdar ist aus dem Urlaub zurück, doch dafür fehlen Göhringer (beruflich verhindert) und Lehmann, der sich den Zeh gebrochen hat.   




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