Handball-Playoffs: Flieden trifft auf Vogelsberg
FLIEDEN Bereits am zweiten Spieltag der Handball-Playoffs steht ein richtungsweisendes Topspiel auf dem Spielplan: Heute um 19.45 Uhr empfängt der Tabellendritte Flieden den Zweiten Vulkan Vogelsberg. Beide Teams trennen nur zwei Punkte.
Bei einem Sieg der Fliedener wären beide Mannschaften gleichauf. Gewinnt Vulkan, dürfte der Aufstiegszug für Flieden abgefahren sein. Fliedens Coach Holger Hölzinger und Vulkans Trainer Jürgen Kemmerzell standen Rede und Antwort.
Was erwarten Sie von dem Spiel am Samtagabend?
Hölzinger: Es wird sicher ein enges Spiel. Ich denke, beide Mannschaften begegnen sich auf Augenhöhe. Wichtig ist, dass wir genauso auftreten wie im Liga-Heimspiel gegen Vulkan.
Kemmerzell: Ich erwarte ein heißes Spiel mit Kämpfen. Wir dürfen nicht die gleichen Fehler machen wie im Ligaspiel, das ist das Wichtigste und das weiß die Mannschaft auch. Ich erwarte absoluten kämpferischen Einsatz. Denn nur so können wir in Flieden gewinnen.
Wie sieht es personell aus?
Hölzinger: Wir sind ja schon die ganze Saison von großem Verletzungspech geplagt und konnten eigentlich nie mit dem Wunschteam spielen. Aber der Kader, der uns die letzten Wochen zur Verfügung stand hat das super kompensiert. Die Langzeitverletzten wie Ebner fallen natürlich aus, hinter Marco Best steht zudem ein Fragezeichen.
Kemmerzell: Bei uns fällt Renker bis zum Saisonende aus, da er sich einen Kreuzbandriss zugezogen hat. Das ist natürlich eine Schwächung. Außerdem fehlt in Heinemann ein ganz wichtiger Mann. Er ist beruflich verhindert. Dafür kehren mit Loll und Andert zwei wichtige Stützen zurück.
Wie bewerten Sie den Saisonverlauf und was ist das Ziel für die Playoffs?
Hölzinger: Nach einer holprigen Hinrunde hat sich die Mannschaft enorm gesteigert und eine Super-Rückrunde gespielt, in der wir nur einmal verloren haben. Unser Ziel ist es, oben dran zu bleiben. Ich denke an Hainzell heranzukommen wird schwer. Aber wir haben uns wieder oben etabliert. Außerdem wollen wir unseren Fans in den Playoffs spannenden Handball bieten.
Kemmerzell: Wir haben eine gute Runde gespielt. Bis auf das letzte Spiel in Fulda kann ich zufrieden sein. Jetzt müssen wir den Hebel wieder umlegen, um an Hainzell dranzubleiben.
rwaF

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