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31. Juli 2012



Hogmeni verpasst den Ritterschlag nur knapp

Ingolstadt/Eichenzell
Es war der Abend seines Lebens: Vor über 13.000 Zuschauern durfte Fußballer Stive Hogmeni im Ingolstädter Audi-Sportpark in der „Paulaner-Elf“ gegen Rekordmeister Bayern München spielen.

Hogmeni kam wie abgesprochen zur zweiten Halbzeit, das Paulaner-Trikot mit der Rückennumer 45 wird beim Kameruner trotz des 0:15 (0:7) einen Ehrenplatz bekommen. „Das alles war hier ein Wahnsinnserlebnis. Schon die Unterkunft war der Hammer. Die Paulaner-Elf war im Vier-Sterne-Seehotel untergebracht“, erklärt der Stürmer, der erst kurz vor dem Anpfiff Kontakt zu den Bayern-Stars bekam. „Die haben gegen 16 Uhr im Audiwerk ihren neuen Autos abgeholt und sind danach ins Stadion gekommen“, so Hogmeni, der das Fußballfest anschließend mit den Bayern-Verantwortlichen im VIP-Bereich des Ingolstädter Stadions ausklingen ließ.

Hogmeni war indes nicht alleine. „Einige Freunde und meine Familie waren mit im Stadion und haben mich unterstützt“, erklärt er. Doch nicht nur vor Ort wurden die Daumen gedrückt. Auch in Eichenzell wurde fleißig mitgefiebert. Die Teamkollegen der Britannia hatten sich nämlich im „Alten Brauhaus“ eingefunden, um dort gemeinsam die Live-Übertragung im Fernsehen zu verfolgen.

„Wenn man sich überlegt, dass die Mannschaftskollegen und Freunde vor dem Fernseher sitzen und das alles live verfolgen konnten, dann ist das ein wahnsinniges Gefühl“, so Hogmeni. Die Weggefährten aus dem „normalen“ Fußballerleben waren entsprechend angetan. Nachdem die erste Halbzeit recht spurlos an den Kollegen vorbei ging, stieg die Stimmung im Britannen-Lager nach Hogmenis Einwechslung in der zweiten Hälfte gewaltig. Als Hogmeni nach 53 Minuten den ersten Torschuss abgab, wurde es erstmals richtig laut. Bayern-Keeper Tom Starke war aber auf dem Posten. Hier ein Tor und Hogmeni hätte ich Eichenzell wohl den Ritterschlag zum „Sir Stive“ bekommen.

Zitat
„So geht das manchmal. Am Dienstag noch gegen die Bayern und am Sonntag gegen Schwalmstadt sitzt man dann auf der Bank.“ Hogmenis Heim-Trainer Oliver Starke schmunzelnd über den Auftritt




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