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10. Juni 2012



Kaiserslautern kommt zum Spiel des Jahres nach Bronnzell

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Bronnzell
Es wird das Fußballfest des Jahres, wenn es am Sonntag (15 Uhr) zu einem für die Region ganz besonderen Spektakel kommt: Dann erwarten nämlich die B-Junioren der SG Bronnzell die U 17 des 1. FC Kaiserslautern zum Hinspiel um den Aufstieg in die Bundesliga.

Mit bis zu 2000 Zuschauern rechnet man bei der Viktoria. Damit wäre die Grenze der Belastbarkeit des Sportplatzes, der Zufahrtswege und der Parkplätze erreicht. Die Zuschauer müssen die gesonderten Zu- und Abfahrtswege am Spieltag beachten. Zuschauer aus Bronnzell werden gebeten, geschlossen zu Fuß zu kommen.

„Die Feuerwehr wird das verkehrstechnische Management übernehmen. Wir haben unter anderem den Eselsweg als Einbahnstraße für einen besseren Verkehrsfluss beantragt, dazu wird die Wiese hinter dem Sportgelände als Parkplatz ausgewiesen“, so der Spielausschusvorsitzende Matthias Weber, dessen Crew auch innerhalb der Arena die nötigen Vorkehrungen trifft: „Wir werden eine lange Theke installieren und zwei zusätzliche Grillstände.“

Wieviele Zuschauer letztlich kommen, vermag auch sein Bruder Jürgen in seiner Funktion als Trainer der B-Junioren nicht zu sagen: „Es ist verdammt schwer im Vorfeld abzuschätzen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es richtig voll wird“, sagt Weber, dem es nicht unrecht ist, dass das Hinspiel in Bronnzell stattfindet. „Die Lauterer werden sich wundern, was in der Provinz los sein wird. Kaiserslautern ist es nicht gewohnt, vor so vielen Leuten zu spielen. Wir dagegen haben die ganze Zeit schon größere Kulissen gehabt – auch wenn das am Sonntag wahrscheinlich den Rahmen sprengen wird.“

Weber hatte einen Spion beim letzten Spiel der Lauterer, das der FCK vergangenen Sonntag mit 3:0 gegen Eisbachtal gewann. „Das ist wohl eine sehr kompakte Mannschaft mit guten Einzelspielern. Aber offenbar sind die Lauterer außer von Saarbrücken während der Punktrunde nicht wirklich gefordert worden. Das könnte ein Vorteil für uns sein, denn unsere Hessenliga war schon wirklich gut besetzt.“

Daniel Wilde fällt aus

Der Gegner kommt als Meister der Regionalliga Südwest nach Bronnzell. Mit 23 Siegen aus 26 Spielen verwies man in der Punktrunden die Konkurrenz aus Saarbrücken und Mainz II auf die Plätze. Bester Torschütze der „kleinen Roten Teufel“ war Florian Pick mit 18 Toren.

Trainer der Lauterer U17 ist ein Hesse: Stefan Meißner stammt aus Bad Homburg und spielte früher als Profi für den FCK, Eintracht Braunschweig, VfL Wolfsburg, Karlsruher SC, Kickers Offenbach, Chemnitzer FC und den VfL Wolfsburg. Meißner weiß über den Konkurrenten genau Bescheid: „Das wird eine unglaublich schwere Aufgabe. Wir haben sie beobachtet und sie haben sich in einer sehr guten Liga durchgesetzt. Doch wenn wir weiterhin unsere Stärken ausspielen, können wir es schaffen.“

Im Lager der Bronnzeller spürte man beim Training am Mittwoch die Vorfreude bei den Spielern. „Alle fiebern dem Sonntag entgegen, denn das wird ein Spiel, über das man auch in vielen Jahren noch reden wird. Ich denke, dass wir gerüstet sind“, gibt sich Jürgen Weber optimistisch.

Allerdings müssen die Bronnzeller mit Daniel Wilde einen Ausfall verzeichnen. Dazu steht ein dickes Fragezeichen hinter Michael Wiegand, dem als Sechser eine Rolle als Schlüsselspieler zukommt. Das Rückspiel findet übrigens am Sonntag, 17. Juni (13 Uhr), im „Sportpark Rote Teufel“ statt.




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