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12. September 2012



Kreisoberliga Mitte: Umbruch beim SV Steinhaus geglückt

kr

Steinhaus
Der SV Steinhaus ist derzeit eine der Überraschungen in der Kreisoberliga Mitte. Nach vier Siegen in Serie ist Tabellenplatz drei der Lohn. Eine überraschende Entwicklung.

„Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Im Gegenteil: Ich hatte sogar Bedenken, ob wir den Abgang von zehn Spielern, die weitgehend alles Stammkräfte waren, wirklich mit Spielern aus unserer zweiten Reihe abfangen können. Aber es klappt wirklich richtig gut“, freut sich Spielertrainer Sebastian Büttner, der den momentanen Rang in der Tabelle nicht überbewertet: „Fast wichtiger als die Tabelle ist, dass sich im Verein was tut. Das Umfeld nimmt die Mannschaft wieder an, die Zuschauer strömen zu den Heimspielen. In den letzten Jahren war es ja eher so, dass die Zuschauer weggelaufen sind“, so der 31-Jährige, der die Wende zum Guten vor allem an den vielen Einheimischen festmacht.

„Die Mannschaft besteht fast ausschließlich aus Steinhausern. Mit Torwart David Goldmann, Tobias Friedel und Simon Schwab haben wir nur noch drei Auswärtige dabei, die aber eigentlich auch schon Steinhauser sind. Goldmann ist Kapitän und spielt schon lange bei uns, Friedel war auch schon mal hier und Schwab hat den persönlichen Draht nach Steinhaus. Das ist das, was die Zuschauer wollen.“

Schon in der Vorbereitung habe sich angedeutet, dass der Kader motiviert ist. „Es ist wichtig, dass sich die Mannschaft jetzt auch für den Aufwand belohnt. Mit der Trainingsbeteiligung bin ich zufrieden. Wir trainieren gemeinsam mit der  Zweiten und haben so eigentlich immer 15 bis 20 Mann dabei. Das passt, auch wenn ich mir den ein oder anderen aus der Ersten mehr im Training wünschen würde. Aber das ist beruflich leider nicht immer möglich.“

Die Mischung stimme, erklärt Büttner. „Wir haben einen guten Mix aus jungen Leuten und vier, fünf erfahrenen Spielern. „Die alten Hasen entscheidenden die Spiele, aber alle anderen legen mit ihrer kämpferischen und läuferischen Einstellung den Grundstein für die guten Leistungen.“

Auch bei Büttner selbst ist die Lust auf Fußball wieder groß: „Durch die Aufgabe als Spielertrainer merke ich den neuen Ansporn, eine neue Motivation. Ich bin auch wieder fitter als in den letzen Jahren, was mir persönlich gut tut“, sagt der Stürmer, der acht der 16 Tore geschossen hat. Mit ihm, Michael Wadle und Sebastian Mackrodt gab es bislang erst drei Steinhauser Torschützen.  




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