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14. November 2010



Kurzbahn-Meisterschaften: Glania sichert sich Silbermedaille

cka/hi

Wuppertal
Zufriedene Mienen bei den Wasserfreunden. Mit guten Ergebnissen kehrten die Fuldaer Schwimmer von den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal zurück. An Jan-Philip Glanias Hals baumelte sogar eine Silbermedaille.

Nach zwei vierten Plätzen über 50 Meter Rücken und mit der Freistil-Staffel der SG Frankfurt platzte für den Studenten am Samstag der Knoten, als er hinter Yannick Lebherz Zweiter über 200 Meter Rücken wurde. Besonders erfreut war Glania über seine schnellen Zeiten. „Dass ich angesichts der kurzen Vorbereitungen drei Sekunden schneller als im Weltcup war, überrascht mich.“ Gestern über 100 Meter Rücken lief es eher mittelmäßig: Als Fünfter fehlten ihm nur zwei Zehntelsekunden auf Rang drei.

Uta Müller schwamm über 50 Meter Rücken in 29,89 Sekunden eine neue Bestzeit. Dabei profitierte die Fuldaerin von ihrer kräftigen Beinarbeit während der Tauchphasen. „Ich bin zwar gut in die Wende gekommen, hätte aber auf der zweiten Bahn noch ein bisschen mehr herausholen können“, analysierte Müller selbstkritisch.

Über 50 Meter Freistil wäre sie ohne die Schwierigkeiten mit der Schulter schneller geschwommen. So beendete sie das Rennen nach 26,40 Sekunden und verpasste nur knapp den Einzug ins Finale. Der gelang ihr über 100 m Schmetterling. „Mit 1:01,72 Minuten hätte ich nicht gerechnet“, sagte Müller überrascht. Am Nachmittag machte sich nach drei Wettkampftagen die Schulterentzündung bemerkbar, so dass sie mit 1:02,29 ihre Vorlaufzeit nicht toppen konnte. „Wenn sie wieder richtig fit ist, wird sie noch für einige Überraschungen sorgen“, ist sich der Fuldaer Trainer Christian Karsch sicher.

In guter Form präsentierte sich Erik Henrich auf seiner Paradestrecke 50 Meter Brust. Er kam nach 29,79 Sekunden ins Ziel. Über 50 Freistil blieb er mit einer Zeit von 24,04 Sekunden jedoch hinter seinen Erwartungen zurück.

Freuen durfte sich Frank Latsch über sein Lagen-Rennen. Souverän meisterte er die 200 Meter. Belohnt wurde dies mit einer guten neuen Bestzeit von 2:09,89 Minuten. Die 50 Meter Freistil liefen für Latsch ausgezeichnet. 24,01 Sekunden lautet seine neue Bestzeit. In den nächsten Wochen wird er sich im Training auf seine Hauptstrecke 400 Meter Freistil konzentrieren.

Christopher Fischer konnte sein Können nicht unter Beweis stellen. Die 200 Meter Lagen schwamm er in 2:12,12 Minuten. Über 100 Meter Lagen schlug er nach 1:01,49 Minuten an. „Die Zeiten liegen im Bereich seiner Bestzeiten, aber noch weit unter dem, was Christopher leisten kann“, so Karsch. „Die für ihn wichtigen Wettkämpfe finden erst im Sommer statt.“ 






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