Lala: Meine Zukunft liegt wohl in Hannover
Von Ralph Kraus
Hannover
Seit dieser Woche ist es amtlich: Altin Lala, einst viele Jahre bei Borussia Fulda aktiv, hat seine lange Fußballerkarriere unfreiwillig beendet. Nach seinem Kreuzbandriss wird es kein Comeback des Albaners mehr geben.
Sein Wechsel von Hannover 96 zur Regionalliga-Mannschaft von Bayern München sollte noch einmal ein letzter Höhepunkt in seiner Laufbahn werden – es wurde ein kurzes Gastspiel an der Isar.
Von Michael Tarnat an die Säbener Straße gelockt, sollte Lala gemeinsam mit Stefan Buck und Tobias Schweinsteiger eine wichtige Achse im Spiel der „kleinen Bayern“ bilden. Lala wurde zum Kapitän ernannt, stand in den ersten Spielen wie erwartet in der Startelf. Es folgte eine erste Pause nach einem Muskelfaseriss und dann die Knieverletzung, die er sich im Training zuzog. „Es war niemand beteiligt. Ich bin einfach weggeknickt“, sagt der Familienvater, für den es kein Zurück mehr geben wird. „Ich bin jetzt 37. Irgendwann ist halt dann auch mal Schluss“, macht er im Gespräch mit unserer Zeitung deutlich. Am 30. Oktober wird Lala in Hannover operiert, danach folgt noch die Reha. Was danach kommt, ist noch offen.
„Hannovers Präsident Martin Kind hat schon mit mir telefoniert, und wir wollen uns treffen. Was bei diesem Gespräch letztlich heraus kommen wird, das kann ich aber beim besten Willen noch nicht sagen.“ Lala ist aber bereits wieder in Hannover bei seiner Familie, und hier will er auch bleiben. „Die Wohnung in München ist noch nicht aufgelöst, aber das wird in den kommenden Tagen und Wochen passieren.“
Was Lala im Gespräch mit unserer Zeitung noch verraten hat , und ob das Gerücht stimmt, dass er ein Abschiedsspiel in der Fuldaer Region plant, lesen Sie am Donnerstag exklusiv in unserer Print-Ausgabe.

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