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21. Mai 2012



Mehr als 1500 Starter bei „Rund um den Monte Kali“

Von Daniel Krenzer

Neuhof
Sie sind nicht nur gekommen, um Rad zu fahren. Sie sind gekommen, um zu bleiben: Mehr als 1500 Starter nutzten am Sonntag das hervorragende Wetter für eine Teilnahme an der Auftaktveranstaltung des 12. Hessisch-Bayerischen Radvierers in Neuhof – und saßen anschließend noch einige Stunden beisammen.

„Das Fazit fällt rundum positiv aus“, freut sich Frank Eisenstein, der seit sechs Wochen dem gastgebenden RSC Monte Kali vorsteht. Fünf Straßenstrecken von 25 bis 103 Kilometer sowie zwei Mountainbike-Runden hatte der RSC „vorbildlich ausgeschildert, alles war wieder richtig toll“ (Martin Gottl, Vertreter der Gemeinde Neuhof). Wer sich auf die 103 Kilometer wagte, fand eine im Vergleich zu den Vorjahren veränderte Streckenführung vor, in den Vogelsberg hinein und bis nach Ober-Seemen und Hitzkirchen.

Während die Radfahrer auf der Straße trockene Pisten bei herrlichem Sonnenschein genossen, fanden die Mountainbiker anspruchsvolle Bedingungen vor. „Am Samstag hat es ja nochmal richtig stark geregnet, dementsprechend mühsam war es daher für die Teilnehmer“, verrät Eisenstein. Auf dem gut gefüllten Schulhof der Schlossschule waren aber allenthalben gut gelaunte Mountainbiker – wenn auch mit einer Ganzkörper-Schlammkruste – anzutreffen. Denn mal richtig dreckig werden, das macht schließlich auch Spaß.

„Das wichtigste Teil an einem Fahrrad ist die Kette. Nur wenn alle Kettenglieder reibungslos funktionieren, fährt es“, stellte Radvierer-Vorstand Ferdinand Herr fest und lobte anschließend, dass genau so reibungslos wieder einmal die Organisation und die Zusammenarbeit mit den Sponsoren funktioniert habe.

Zwar gibt es beim Radvierer keine Zeitnahme und somit auch keine Schnellsten, die zum Sieger gemacht werden – schließlich ist bei der beliebten Breitensport-Veranstaltung der Weg das Ziel –, geehrt wurde dennoch. Und zwar die Teams mit den meisten Teilnehmern. Vorneweg fuhren hierbei wie so oft Siggis Hobbyradler. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die Gruppen der beiden Radsportvereine des RSC 77 Bimbach und der Radsportfreunde Petersberg.

Wie schon in den Jahren zuvor profitierte die Spendenaktion unserer Zeitung „Ich brauche Deine Hilfe!“ von der Leistung jedes Teilnehmers. 55 788 Kilometer legten gestern alle Starter zusammen zurück, damit fließen 2800 Euro in die Aktion. „Wenn die Fahrt zwischendurch mal anstrengend wird, kann man sich immer sagen: Es ist ja für den guten Zweck“, stellte Gottl fest.

Die zweite Veranstaltung des Radvierers findet am 5. August statt. Bei der 16. Ochsentour bietet die SG Elters dann reizvolle Strecken durch die Rhön an.




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