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1. Februar 2010



Zwei Siege für Schwimmerin der WF Fulda

FULDA Ein sensationelles Ergebnis feierte am Wochenende Uta Müller von den Wasserfreunden Fulda.

Beim Euromeet in Luxemburg, einem der am stärksten besetzten Schwimmwettkämpfe Europas holte die Hattenhöferin völlig überraschend zwei Siege. Bei ihrer insgesamt vierten Teilnahme an dieser Veranstaltung setzte sich Müller erstmals die Krone auf. Die Uta Müller-Festspiele begannen am Freitag mit den 200 Meter Schmetterling, die sie mit 2:24,97 Minuten nur knapp über ihren eigenen Vereinsrekord auf Rang 16 beendete. Am Samstag, dann ihr Rennen über die 50 Meter Schmetterling. Als drittschnellste zog sie in das Finale der besten zehn ein. Ein Treppchenplatz war der große Traum: Wieder hatte Müller den besten Start und lag nach den ersten 15 Metern bereits in Führung. 200-Meter-Kurzbahneuropameisterin Franziska Hentke (Magdeburg) und Universadesiegerin Annika Mehlhorn (Frankfurt) schlossen auf und lieferten sich mit Müller ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Im Anschlag klappte bei Müller alles: Mit 27,89 Sekunden feierte sie ihren ersten großen Sieg.

Am Sonntag gab es über die 100 Meter Schmetterling dann die gleiche Konstellation. Wieder zog Müller als Dritte in das Finale ein. Die ersten 50 Meter mitgehen und versuchen, auf gleicher Höhe mit Hentke zu wenden, waren die Vorgaben von Trainer Matthias Kage. Auch bei 75 Meter waren dann beide noch auf der gleichen Höhe. Normalerweise ist das der Moment, wo bei Müller die Arme schwer werden und sie anfängt, kürzer zu ziehen. Aber ein Blick zur Seite und die Erkenntnis, dass sie hier gewinnen kann, verliehen ihr Flügel. Müller machte sich noch einmal lang und zog ihr Rennen bis zum Anschlag durch. Mit 1:01,61 Minuten feierte Müller vor ausverkauften Haus ihren zweiten Sieg beim Euromeet und reihte sich damit in die Siegerliste ein unter Größen wie Olympiasieger Alain Bernard, Vizeweltmeister Randal Bahl und Weltrekordler Steffen Deibler.

Einen großen Erfolg feierte auch Kristin Reiter (Jg. 92), die über die 50 Meter Schmetterling ins B-Finale schwamm und mit 29,68 Sekunden 14. wurde. Damit unterbot sie wie auch über die 50 Meter Freistil (27,93 Sek.) und 100 Meter Schmetterling (1:06,68 Min.) die Pflichtzeiten für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften. Das schafften ebenfalls Christopher Fischer (Jg. 95) über 200 Meter Lagen (2:21,65 Min.), 400 Meter Lagen (5:06,50 Min.) und 200 Meter Rücken (2:23,41 Min.) sowie Conrad Martin (Jg. 95) über 100 Meter Brust (1:12,94 Min.) und 200 Meter Brust (2:36,63).

Die Pflichtzeiten für die Süddeutschen Meisterschaften schafften Antonia Baumann (Jg. 96) über 100 Meter Freistil (1:03,68 Min.), Michelle Hinkelmann (Jg. 96) über 200 Meter Freistil (2:17,80) und 400 Meter Freistil (4:52,01), Anne Latsch (Jg. 95) über 50 Meter Freistil (29,05 Sek.), 100 Meter Freistil (1:02,85 Min.) sowie 400 Meter Freistil (4:50,70). Bei den Herren sicherte sich noch Frank Latsch (Jg. 93) die Fahrkarten zu den Süddeutschen Meisterschaften über 200 Meter Freistil (2:02,38 Min.), 100 Meter Freistil (0:55,61), 50 Meter Freistil in (25,80 Sek.) sowie 400 Meter Freistil (4:21,50 Min.). Knapp an der Pflichtzeit gescheitert ist Anja Fink (Jg. 96), die sich als Sechste über 100 Meter Rücken (1:13,84 Min.) hervorragend platzierte. 

mka






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