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28. August 2012



Nachschlag: Selbst schuld

Von Ralph Kraus

Region
Der Ärger über die Spielabbrüche vom Freitag wegen Dunkelheit ist hausgemacht. Einerseits von den Klassenleitern, die hätten wissen müssen, dass es eng werden kann.

Aber auch von den Vereinen. Nur wenige reagierten und gingen von 19 Uhr auf 18.30 Uhr. Aber auch manche Schiedsrichter haben es verpasst, zu reagieren. Jeder wusste, dass es von der Sicht her beim trüben Wetter knapp werden würde. Doch statt mal zwei, drei Minuten eher anzufangen und die Halbzeitpause auf acht oder zehn Minuten zu verkürzen, erwies sich manch Unparteiischer als völlig unflexibel und saß die Halbzeit-Viertelstunde komplett aus. Dass es anders geht machte der Chef persönlich vor: Johannes Frohnapfel pfiff die Gruppenligapartie Ehrenberg gegen Borussia Fulda ein bisschen eher an und kostete die Pause nicht bis zum Letzten aus. So kam er locker über die Runden. Das war auch gut aus. Man stelle sich nur vor, er hätte das für die Rhöner historische Spiel beim Stand von 4:0 oder 5:0 abgebrochen. Nein, das stellen wir uns jetzt lieber doch nicht vor...

Glania schaut zu

„Hoher Besuch“ an der Sodener Bornwiese. Olympia-Schwimmer Jan-Philipp Glania schaute sich am Sonntag das 2:2 „seines“ RSV Petersberg als Zuschauer von der Ersatzbank aus sitzend an und gab fleißig Autogramme. Für den Sohn von Sodens Coach Michael Mohr beispielsweise. Der fragte später dann: „Wer war das eigentlich?“

Unglaublich

Eines vorweg: Es ist „nur“ B-Liga. Aber egal. Julian Ankert von der TSG Züntersbach ist ein echtes Juwel. Seine sechs Tore aus dem Sonntagspiel gegen Huttengrund II (er wurde beim Stand von 0:1 erst nach 55 Minuten eingewechselt) sind der Hammer. Aber kein Einzelfall: Ankert traf in dieser Saison schon sieben Mal in einem Spiel, dazu gelang ihm ein Vierer- und ein Dreierpack. Macht 21 Tore nach sechs Spielen. Hessenligist Buchonia Flieden kann sich schon mal freuen: Dort wird Talent Ankert nach eigener Aussage ab der Winterpause nämlich spielen.




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