Am Donnerstag drittes Vorrundenspiel der Mini-WM
FULDA Die RhönSprudel-Mini-WM geht am Donnerstag in die nächste Runde. Die Gruppen E und F spielen um den Einzug ins Achtelfinale.
Ab 13.30 Uhr treten die Mannschaften beim dritten Vorrundenspieltag in der Fuldaer Gellingshalle gegeneinander an. Nachdem gestern die Teilnehmer der Gruppe E vorgestellt wurden, präsentieren wir heute Gruppe F.
Italien
Sportlehrerin Simone Laube hat schon seit einigen Tagen Bauchschmerzen, wenn sie an das Vorrundenspiel denkt: „Ich will unbedingt, dass wir weiterkommen“, sagt die Trainerin der Azurblauen. Denn die Theotrichschüler aus Dietershausen haben fleißig für das Vorrundenspiel trainiert: Zwei Mal in der Woche nach der Schule und auch im Sportunterricht wurde an Spiel und Taktik gefeilt. „Ich denke, wir sind sehr gut gerüstet. Jetzt müssen nur noch die Tore fallen“, fügt Laube hinzu. Nicht nur die Spieler, auch die Fans haben sich auf das Spektakel vorbereitet. Über 100 T-Shirts wurden für die Fan-Kurve bestellt, Rasseln wurden gebastelt und Schlachtrufe einstudiert. „Vor allem die Eltern haben sich unheimlich ins Zeug gelegt, damit eine starke Mannschaft auf den Platz tritt und die Fans auf der Tribüne für passende Stimmung sorgen“, lobt die Pädagogin.
Paraguay
Der Weltmeister der Mini-WM 2006 fühlt sich für das heutige Vorrundenspiel gerüstet: Laut Schulleiter Otto Schleicher haben die Mittelpunktschüler aus Hilders eine intensive Vorbereitung genossen. „Ob wir den Titel verteidigen können, kann ich schlecht einschätzen, weil ich die Leistungen der anderen Mannschaften nicht kenne“, sagt Schleicher: „Doch bei uns zählt der olympische Gedanke: Dabei sein, ist alles. Schön wäre es natürlich, wenn wir ins Achtelfinale einziehen könnten.“ In der Nationalmannschaft von Paraguay spielen vereinsaktive Fußballer. Weil so viele Kinder mitspielen wollten, musste der Rektor eine Auswahl treffen. Schleicher erinnert sich: „Natürlich gab es Tränen, bei denen, die nicht im Team sind. Das war kein schöner Tag – auch für mich nicht. Aber so wird es dem Löw auch gehen.“
Neuseeland
An der Bonifatiusschule in Dipperz haben sich nicht nur die Fußballer für die Mini-WM fit gemacht. „Die Schüler haben Neuseeland im Unterricht näher kennen gelernt. Sie haben beispielsweise erfahren, was dort gegessen wird, welche Sprache man in Neuseeland spricht und wie die Nationalhymne klingt“, erzählt Gudrun Widmann. Für die Fan-Ecke der Kiwis haben die Schüler eifrig Plakate gebastelt – auch einheitliche T-Shirts wurden angeschafft. „Ich denke wir sind gut vorbereitet. Die Spieler haben vor kurzem noch ein Testspiel absolviert und nun freuen sich alle auf das Turnier“, fügt Widmann hinzu.
Slowakei
Die Fliedetalschüler können es kaum noch erwarten, endlich auf dem Spielfeld zu stehen. „Unsere Schule hat 2008 auch an der Mini-EM teilgenommen, und das hat den Kindern solchen Spaß gemacht, dass sie jetzt unbedingt wieder dabei sein wollten“, erklärt der Trainer der slowakischen Mannschaft, Elmar Heil. Für das Vorrunden spiel haben die vier F- und vier E-Jugendspieler aus Flieden ein paar Mal zusammen trainiert. Doch Heil sieht die Vorbereitung gelassen: „Ich will den Kindern keinen Druck machen. Sie sollen unbelastet ins Spiel gehen. Wir sind froh, dass wir dabei sein können.“
Von unserer Volontärin
Katharina Ruppel
Gruppen E und F
Donnerstag, 25. Februar:
13.30 Uhr
Niederlande – Dänemark
13.50 Uhr
Japan – Kamerun
14.10 Uhr
Italien – Paraguay
14.30 Uhr
Neuseeland – Slowakei
14.45 Uhr
Niederlande – Japan
15 Uhr
Kamerun – Dänemark
15.15 Uhr
Italien – Neuseeland
15.30 Uhr
Slowakei – Paraguay
15.45 Uhr
Dänemark – Japan
16 Uhr
Kamerun – Niederlande
16.15 Uhr
Slowakei – Italien
16.30 Uhr
Paraguay – Neuseeland

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