Public Viewing: Fulda ist gerüstet fürs EM-Spektakel
Von Max Lesser
Fulda
In vier Tagen beginnt die Fußball-EM in Polen und der Ukraine. Einen Tag später startet auch für die DFB-Elf gegen Portugal das Turnier – und spätestens dann hat Fulda das EM-Fieber gepackt. Mit Public Viewing im Innenhof der Handelsschule Herrmann und im Museumshof soll die richtige Stimmung aufkommen.
Die Fans in ganzen Hessen freuen sich auf die Fußball-Europameisterschaft und können bis spät in die Nacht feiern. Bis 1 Uhr nachts darf in Kneipen oder bei öffentlichen Veranstaltungen mitgefiebert werden. Die Landesregierung in Wiesbaden beschloss eine entsprechende Lärmschutzverordnung.
In Fulda veranstaltet die fulda.event GbR, wie schon bei der Frauen-WM 2011, ein Public Viewing auf dem Gelände des Bildungsunternehmens Dr. Jordan (Handelsschule Herrmann). Vom 9. Juni bis zum 1. Juli werden an zehn Veranstaltungstagen zehn Spiele auf der 20 Quadratmeter großen Leinwand übertragen. „Alle deutschen Gruppenspiele sowie sämtliche Partien ab dem Viertelfinale sind zu sehen“, erzählt Andreas Plaschke von fulda.event und fährt fort: „Ich hoffe natürlich, dass Deutschland lange im Turnier bleibt und es bei gutem Wetter friedlich zu geht.“ Knapp 2500 Fußballfans passen in den Innenhof der Handelsschule Herrmann. Der Eintritt des Public Viewing, welches unter der Schirmherschaft von Oberbürgermeister Gerhard Möller steht, ist auch zur EM wieder frei.
„Wir sind gut gerüstet und haben uns bereits mit Flaggen ausgestattet. Dank der Unterstützung der Stadt und unserer Sponsoren haben wir einen klasse Rahmen geschaffen“, freut sich Plaschke auf das Event an der Rabanusstraße, das mit dem Spiel Deutschland – Portugal am 9. Juni um 20.45 Uhr beginnt. Einlass zu den Spielen ist jeweils um 18.30 Uhr. Eine weitere Neuerung ist die VIP-Sitztribüne für Sponsoren. „Es ist einfach ein kleines Dankeschön an sie“, begründet der fulda.event-Organisator die Entscheidung. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Das Catering übernimmt die Mensa der Handelsschule Herrmann.
Neben der Handelsschule Herrmann übertragt auch der Museumshof das Turnier in Polen und der Ukraine. Auf einer Leinwand sollen im Sommer alle Spiele mit deutscher Beteiligung gezeigt werden. Anders als bei der EM 2008 und WM 2010 findet das Public Viewing nicht im Schlosshof statt. „Die Sicherheit ist aufgrund der Umbauarbeiten nicht gewährleistet – ähnlich ist es beim Uniplatz“, erklärt Bürgermeister Wolfgang Dippel, der sich als großer Fußball-Fan outet.
Auch Kneipen haben die Möglichkeit, die Spiele der EM auf einer Leinwand zu zeigen – hier muss allerdings ein Antrag bei der Stadt Fulda vorliegen. „Das wird von Fall zu Fall entschieden und geprüft. Ich bin grundsätzlich für Public Viewing – auch in Kneipen oder Biergärten. Der Rahmen muss allerdings stimmen. Hier kommen die Themen Lärm und Belästigung ins Spiel“, erklärt Dippel und betonte, dass beide Public-Viewing-Veranstaltungen privat sind und nicht von der Stadt ausgerichtet werden.
Hier wird Public Viewing zur EM angeboten auf einer größeren Karte anzeigen
Falls Sie weitere Public Viewing Plätze zur EM in der Region kennen, schicken Sie uns diese an unsere E-Mail-Adresse internet@fuldaerzeitung.de.

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