Rhön-Super-Cup: Heun siegt in Dammersbach
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Dammersbach
Der schnellste und ausdauerndste Polizist Osthessens kommt aus Gersfeld: Einen weiteren Beweis für diese Einstufung lieferte Alexander Heun beim Rhön-Super-Cup am Sonntag in Dammersbach. Den Waldlauf gewann er mit fast 35 Sekunden Vorsprung auf Sascha Wingenfeld.
Mehr als die Hälfte der elf Kilometer langen Strecke absolvierten Heun und sein zehn Jahre älterer Widersacher gemeinsam. „Ab Kilometer sechs musste ich Alexander aber davon ziehen lassen“, erklärte Wingenfeld kurz nach der Zielankunft. Für den Gesamtsieger vergangener Jahre war es nach fast vier Jahren Wettkampfpause ein Trainingslauf unter Wettkampfbedingungen: „Im Herbst möchte ich wieder einmal am ein oder anderen Cross-Duathlon teilnehmen. Nachdem ich so lange schon nicht mehr an einem Wettkampf teilgenommen hatte, merkte man doch, dass sich die letzten Kilometer wie Kaugummi gezogen haben.“
Kurz vor der Zielankunft wäre Wingenfeld um ein Haar noch von Roman Veith von Tri Force Fulda „geschluckt“ worden. Wingenfeld rettete jedoch zwei Sekunden Vorsprung über die Linie. „Heute morgen war es sehr frisch. Das kommt uns Läufern natürlich sehr entgegen“, frohlockte Roman Veith angesichts der optimalen äußeren Bedingungen. In die gleiche Kerbe schlug auch Sieger Alexander Heun: „Mir kommen solche Temperaturen sicherlich mehr entgegen, als wenn es zu schwül ist.“ Heun, Wingenfeld und Veith blieben als Einzige der 235 Starter des 11-Kilometer-Rennens unter 40 Minuten.
Für den 26-jährigen Heun war es nach Mackenzell und Bad Brückenau der dritte Sieg im vierten Rennen. Zudem lief er in Hünfeld auf Rang zwei vor. An den beiden letzten Läufen im September in Poppenhausen und Steinbach wird Heun voraussichtlich auch teilnehmen, um in der Gesamtwertung am Jahresende Einlass zu finden. Hierfür sind bekanntlich sechs Läufe vorgeschrieben.
Den Sieg bei den Frauen holte sich Nadine Hübler von Tri-Force Fulda, die mit einer Zeit von 0:45,02 Stunden den 24. Platz des Endklassements erreichte. Sabine Stadler von der LG Fulda war als Zweite genau zwei Minuten länger unterwegs. Den dritten Platz erreichte Jutta Weigel von Tri-Force Fulda.
163 Starter nahmen den 6,2 Kilometer langen Schülerlauf in Angriff. In diesem Wettbewerb überquerte wieder einmal Fridolin Goldbach aus Margretenhaun als Erster die Ziellinie. Knapp eine Minute später folgten mit Martin Roth (45) und Dominik Briselat (22) zwei Teamkollegen von der LG Fulda. Eine weitere Mannschaftskollegin der Beiden, Mandana Hoffmann, verkörperte bei den Frauen eine Klasse für sich. In 0:25,57 schaffte die 15-Jährige als Achte gar den Sprung unter die Top ten des Gesamtklassements.
Vervollständigt wurde das Feld noch durch 71 Nordic Walker. Den Startschuss für die drei Disziplinen, die zwischen 9 Uhr und 9.15 Uhr, zeitversetzt auf die Strecke geschickt wurden, gab Sparkassenvertreter Dieter Vogt. „Wir hatten mit 469 Startern eine Rekordzahl. Das waren mehr als unser Ort Einwohner mit Erstwohnsitz (449) hat. Beim bisherigen Rekord sind 16 Läufer weniger am Start gewesen“, sagte Organisator Josef Krimmel von der SG Dammersbach. Gemeinsam mit dem Vorstand des Rhön-Super-Cups waren Krimmel und rund 60 Helfer seit sechs Uhr morgens auf den Beinen, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren. „Besonders erfreulich ist, dass immer mehr Vereinsmitglieder an diesem Ereignis teilnehmen - diesmal die C-Jugend der SG Dammersbach/Nüst mit Trainer Andreas Kapelle, die die sechs Kilometer gelaufen sind“, freute sich Krimmel über das stetig wachsende Interesse auch innerhalb des eigenen Verein.

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