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16. März 2010



Mini-WM: Donnerstag steigt das zweite Achtelfinale

FULDA Noch eine Nacht schlafen – dann gilt es. Am Donnerstag kämpfen ab 13 Uhr in Künzell die letzten acht Mannschaften bei der RhönSprudel-Mini-WM um den Einzug in die Finalrunde. Heute stellen wir Gruppe A vor.

Australien

„Die Jungs sind extrem begeistert und heiß“, sagt Steffen Witzel, Betreuer der „Australier“ von der Grundschule Rippberg. Ihm ist wichtig: „Trotz eines gewissen Ehrgeiz‘ soll die Mannschaft Atmosphäre schnuppern und vor allem Spaß haben – auch wenn wir natürlich gerne gewinnen würden.“ Die Chancen dafür beziffert Witzel auf „50:50. Ich denke, alle Mannschaften sind äußerst leistungsstark“. Vor der Abfahrt stärken sich die „Australier“ noch mit einem gemeinsamen Frühstück. „Für die Kameradschaft“, sagt Witzel.

Serbien

Mit fehlender Unterstützung hatte Serbien im bisherigen Turnierverlauf keine Probleme. Das wird auch morgen nicht der Fall sein. „Wir haben noch mehr Fans mobilisiert“, berichtet Simone Wallberg von der Grundschule Weyhers. „Die Kinder sind schon aufgeregt. Allein mit dem Bus zur Halle zu fahren, das ist schon ein Erlebnis. Da fühlen sie sich wie kleine Profis“, erzählt Wallberg lachend und ergänzt: „Die Kinder sind hochmotiviert. Wir werden unser bestes geben und dann sehen, was dabei rauskommt.“

Chile


Entspannt – das ist Martin Aschenbrücker, wenn er an die entscheidenden Partien denkt. „Wir freuen uns darauf und sind hoch motiviert. Aber wir haben keine Erwartungen mehr und keinen Druck“, sagt der Betreuer der kleinen „Chilenen“ alias der Bardoschüler aus Fulda-Neuenberg. Den Grund sieht er in dem hohen, ausgeglichenen Niveau, auf dem sich die Achtelfinal-Zwischenrunde bewegt: „Einige weniger gute Mannschaften sind ausgeschieden. Weiterzukommen, wäre schön, aber das wird jetzt ziemlich eng. Die Tagesform wird entscheiden.“

Frankreich

Mit dem Quäntchen Glück will Frankreich ins Finale einziehen. „Unsere Chancen stehen ganz gut, als Zweiter weiter zu kommen“, urteilt Manfred Kropp, der nach den Vorrundenspielen Chile als ersten Anwärter auf den Gruppensieg sieht. „Aber es wird nicht leicht, denn die anderen Teams haben ja auch die Vorrunde überstanden“, hat der Frankreichs „Nationaltrainer“ Respekt vor den Gegnern. Alle Don-Bosco-Schüler sind nach einigen Krankheitsfällen wieder fit und haben ein sehr gutes Abschlusstraining absolviert. Kropp: „Wir sind gut vorbereitet.“

Von Folko Damm
und Florentin Bub


Zeitplan
Zweite Achtelfinal-Zwischenrunde
Donnerstag, 18.3.
13.15 Uhr: Chile - Australien
13.35 Uhr: Serbien – Frankreich
13.55 Uhr: Argentinien – Spanien
14.15 Uhr: Neuseeland – Südkorea
14.30 Uhr: Australien – Serbien
14.45 Uhr: Chile – Frankreich
15 Uhr: Argentinien – Südkorea
15.15 Uhr: Spanien – Neuseeland
15.30 Uhr: Frankreich – Australien
15.45 Uhr: Serbien – Chile
16 Uhr: Südkorea – Spanien
16.15 Uhr: Neuseeland – Argentinien






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