Kreisoberliga: Derbytime in Hilders, Wölf und Hattenhof
FULDA Spitzenspiele und spannende Derbys in allen drei Kreisoberligen: Das Wochenende verspricht mächtig Spannung und viele Emotionen.
Kreisoberliga Nord: Der Blick richtet sich Richtung Wölf. Hier steht am Sonntag (15 Uhr) das Nachbarschaftsduell gegen den SV Burghaun an. Beide Teams sind total unterschiedlich gestartet. Während die Wölfer bislang fünf ihrer sechs Spiele verloren haben und Vorletzter sind, trumpft Neuling Burghaun groß auf. Rang fünf ist mehr als respektabel. „Alles in allem können wir mit den ersten Spielen zufrieden sein. Trotzdem bleibt der Klassenerhalt das Ziel. Wir sind Aufsteiger und zum ersten Mal nach vielen Jahren wieder in dieser Klasse. Da sollte man kleine Brötchen backen“, dämpft Trainer Thomas Reith die Euphorie und fügt an: „Wir haben ja zwei wichtige Aufgaben, denn wir wollen auch die zweite Mannschaft in der A-Liga halten. Wer mich kennt, weiß, dass ich gerne mit der Mannschaft variiere.“ Das bekam auch gleich Dennis Theisenroth zu spüren. Der aus Flieden gekommene Torwart darf sich zunächst in der Reserve für höhere Aufgaben empfehlen. „Bei mir ist niemand gesetzt und keiner sollte sich zu sicher sein“, warnt Reith seine Mannen: „Mit Patrick Och und Lukas von Buchholz haben wir zwei weitere Torhüter, die wie Theisenroth die gleichen Chancen bekommen.“
Kreisoberliga Mitte: Volles Haus scheint beim Rhönderby zwischen dem TSV Hilders und der SG Ehrenberg garantiert. Anpfiff ist am Samstag um 17 Uhr. Plus für Hilders: Der TSV gewann drei seiner letzten vier Spiele. Nachteil: Mit Stefan Freier, der sich beim 4:2 in Hofbieber verletzte, fällt ein wichtiger Leistungsträger aus. Freier zog sich eine schmerzhafte Beckenprellung zu.
Kreisoberliga Süd: Nur wenige Kilometer trennen Hattenhof und Mittelkalbach (Begegnung Freitagabend, 18.30 Uhr. Ihr Duell wäre mit Sicherheit das Topspiel im Süden, wenn da nicht das Treffen der Giganten wäre: Die SG Huttengrund und die Spvgg. Hosenfeld werden ihren Vorschusslorbeeren gerecht und führen beide bislang ohne Niederlage die Tabelle des Südens souverän an. „Direkt nach dem Schlusspfiff letzte Woche in Herolz wurde das Spiel zum Thema. Wir fiebern dem Duell entgegen und das wird bei Hosenfeld nicht anders sein“, glaubt der Ex-Fuldaer Marco Roth, der mit den Hosenfeldern Francisco Martinez und Eldar Hasic zwei ehemalige Teamkollegen aus den Regionalligazeiten der Borussia trifft. „Franzi sehe ich immer mal auf irgendwelchen Sportplätzen. Zu Eldar ist der Kontakt aber komplett eingeschlafen. So wie übrigens zu fast allen ehemaligen Borussen. Schade eigentlich“, so Roth, der genau wie Hasic weiterhin ein echter Freistoßspezialist ist. „Ich glaube, wir beide können das so gut, dass wir die Freistöße auch noch mit 60 schießen können“, flachst Roth.
kr

- Schlagworte:
- Spiele
- Thema
- Sicherheit
- Glaube
Leser-Kommentare ( 0 )
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden


