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18. September 2012



Steilvorlage: Der freie Mann ist tot

Von Harry Wagner

Region
Ein wenig Frust schwang schon mit beim Eichenzeller Stammpublikum. „Ich weiß nicht, wann ich hier das letzte Mal ein vernünftiges Spiel gesehen habe“, grummelte ein Fan, während sich die Britannia gerade ihre 2:4-Niederlage gegen Gilsa/J./W. abholte.

Ganz so schlimm ist es nun auch wieder nicht – schließlich gab es auch schon den 6:0-Erfolg gegen Dörnberg oder das 4:2 gegen Flieden II. Das Eichenzeller Spiel ist vielleicht etwas  – sagen wir – wankelmütig. Und dass der neuen Viererkette die Stabilität fehlt, ist auch kein Wunder: Meister und Kratz als die zentralen Glieder sind heurige Hasen in der Verbandsliga. Trainer Oliver Starke wird noch einige Arbeit mit seinem Defensivverbund haben – was ihn aber kaum dazu veranlassen dürfte, wieder zum Libero zurückzukehren. Der freie Mann ist im modernen Fußball tot.

Die Serien sind dahin
Nein, der 16. September war wahrlich kein guter Tag für Serien. Germania Müs war in der Kreisoberliga Mitte ungeschlagen – bis dato. Die SG Löschenrod zog in der B-Liga Fulda West ohne Niederlage ihre  Kreise – bis dato. Der TSVGrebenhain ließ sich in der B-Liga Fulda/Vogelsberg von niemandem bezwingen – bis dato. Doch wo Schatten ist, da ist auch Licht. Der TSVUfhausen II ergatterte in der B-Liga Hünfeld den ersten Zähler. Die miesesten Zwischenbilanzen aller Teams in der Region Fulda haben unterdessen Bermuthshain/Wüstwillenroth II mit 1:30 Toren und null Punkten nach vier Spielen in der C-Liga Schlüchtern West und International Bad Hersfeld. Die Multi-Kulti-Truppe vegetiert in der A-Liga dahin:  neun Spiele, neun Niederlagen, 6:49 Tore. Da  ist Motivationskunst gefragt.




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