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2. September 2010



Spielertrainer Roberto Posa im Interview

BURGHAUN Seit 20 Jahren ist Roberto Posa im Trainergeschäft tätig, hat unter anderem die SG Johannesberg von der A-Liga Fulda in die Gruppenliga geführt. Derzeit betreut der 46-Jährige den Tabellenführer der A-Liga Hünfeld/Hersfeld, die SG Kiebitzgrund/Rothenkirchen.

Hätten Sie zu Saisonbeginn damit gerechnet, nach sieben Spieltagen bei sechs Siegen und einem Unentschieden in Großenbach an der Tabellenspitze zu stehen?
Sicherlich nicht. Allerdings haben wir bislang auch nur gegen Teams aus dem unteren Mittelfeld gespielt. Was die augenblickliche Platzierung wert ist, wissen wir erst, wenn wir die nächsten beiden schweren Spiele gegen Steinbach II und in Ufhausen hinter uns haben. Das sind dann echte Gradmesser. Sollten diese Spiele für uns positiv ausgehen, wissen wir, dass wir zu den Spitzenmannschaften der Klasse gehören.

Wie lautet das Saisonziel der SG Kiebitzgrund/Rothenkirchen?

Wir wollen die Spannung so lange wie möglich aufrecht erhalten. Damit meine ich, dass wir im Mai noch ein Wörtchen bei der Vergabe des Meistertitels mitreden möchten.

Wen sehen Sie als Hauptkonkurrenten im Kampf um den Titel an?

Dafür kommen mehrere Teams in Betracht. Abgesehen von Steinbach II, Ufhausen und uns räume ich Praforst, Schlitz und Niederjossa gute Chancen auf den Titel ein.

Die Mannschaft ist weitgehend unverändert geblieben. Mit Philipp Rohde aus der eigenen Jugend ist fürs Mittelfeld nur ein neuer Spieler hinzugekommen. Ist es ein Vorteil, über eine eingespielte Mannschaft zu verfügen?

Sicherlich. Außer Rohde haben wir aber auch noch drei Langzeitverletzte, die nach und nach wieder dazu kommen werden und fast wie Neuzugänge anzusehen sind.

Haben Sie Steinbach II schon einmal beobachten können?

Nein. Aber wir wissen, dass es eine spielstarke Mannschaft ist. Und wenn man auf zweite Mannschaften trifft, ist das oft schon ein wenig ein Lotteriespiel. Man weiß nie genau, wer aus der ersten Mannschaft mitspielt.

Sie haben einige Jahre als Trainer in der A-Liga Fulda gearbeitet. Gibt es Unterschiede hinsichtlich der Spielweise zur A-Liga Hünfeld/Hersfeld?

Der Schwerpunkt in der A-Liga Hünfeld/Hersfeld liegt eindeutig in der enormen Laufbereitschaft und in der Zweikampfstärke. Die A-Liga Fulda halte ich dagegen für spielstärker. 

rd






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