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16. September 2012



Streit wegen abgebrochenem Spiel geht weiter

kr

Dietershausen
Der Streit zwischen der SG Dietershausen und der SG Michelsrombach/Rudolphshan über das abgebrochene Spiel der Kreisoberliga Mitte geht in die nächste Runde.

Rückblende: Am 24. August war die Partie in der 87. Minute auf Drängen von Dietershausen beim Stand von 0:3 aus Sicht der Hausherren abgebrochen worden. Im Anschluss bestand der Vorsitzende Holger Philipp auf eine Neuansetzung, die prompt für den gestrigen Abend erfolgte. Michelsrombach/Rudolphshan  hatte vergebens auf ein Einlenken Dietershausens gehofft, das trotz der nur noch kurzen verbleibenden Spieldauer und des klaren Rückstandes auf eine Neuansetzung bestand.

Nun wiederum legte  Michelsrombach/Rudolphshan gegen den geplanten Termin Freitagabend um 17.30 Uhr sein Veto ein – und fand damit bei Klassenleiter Erhard Zink (Herbstein)  ein offenes Ohr. Das Spiel soll nun am Sonntag, 2. Dezember, um 14 Uhr stattfinden.

Hörer einfach aufgelegt

Im Mittelpunkt der Kritik steht   Holger Philipp – seines Zeichens auch Ortsvorsteher von Dietershausen. „Da es für einige unsere Spieler beruflich einfach nicht möglich war, freitags bereits um 17.30 Uhr zu spielen, hatte ich den Vorsitzenden angerufen, um eine Terminabsprache vorzunehmen“, schreibt der Michelsrombacher Fußball-Abteilungsleiter Elmar Waider in einem Brief an unsere Redaktion und fährt fort: „An dieser Stelle möchte ich mich für das eindrucksvolle Gespräch bedanken. Man verzeihe ihm die schlechte Kinderstube, in dem er den Hörer einfach auflegte.“

Michelsrombach/Rudolphshan will dem Dietershausener Vereinsvorsitzenden mehrere Vorschläge gemacht haben, die aber allesamt abgelehnt worden seien. „Wir haben vorgeschlagen, um 18 Uhr zu spielen oder auch die Neuansetzung einfach bei uns auszutragen, da wir Flutlicht haben.“ Dafür wäre dann das Rückspiel in Dietershausen gewesen.
„Nun aber hört der Spaß auf“, schimpft Waider. „Die Begründung, wir hätten hinterlistig und ohne Absprache mit Dietershausen versucht, das Spiel nach Michelsrombach legen zu wollen, ist nicht die Art, wie man unter den Vereinen miteinander umgeht. Wir, aber auch der Klassenleiter bekam sein Fett weg“, so Waider.

Erhard Zink reagierte auf die Frage nach möglichen Vorwürfen gelassen und wollte sich nicht weiter äußern. „Ich will zu diesem Thema nicht mehr viel sagen. Es wird jetzt im Dezember gespielt – schluss, aus  und vorbei“, so der „Chef“ der Kreisoberliga Mitte.

Auch unsere Redaktion bekam bei der Nachfrage in Dietershausen die kalte Schulter gezeigt. Am Telefon war Holger Philipp blitzschnell fertig: „Ihr mit Eurer Berichterstattung macht alles richtig, der Klassenleiter auch und Michelsrombach/Rudolphshan sowieso“, beendete Philipp das Gespräch bereits nach wenigen Sekunden und legte den Hörer auf.    




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