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24. Mai 2012



Tanzen: TSC-Paare auf vorderen Rängen

sap

Fulda
Die Tänzer des TSC Fulda haben beim weltgrößten Amateurtanzsportturnier „Hessen tanzt“ des Hessischen Tanzsportverbandes in Frankfurt vordere Platzierungen erreicht.

Mehr als 7000 Tänzer aus ganz Deutschland und vermehrt auch aus dem Ausland stellten sich den prüfenden Augen der etwa 180 Wertungsrichter. Dort, wo in den Wintermonaten die Frankfurter Löwen den Puck über die Eisfläche schießen, sorgten Latein- und Standardtänzer für gute Stimmung. Auf acht Flächen gleichzeitig tanzten die Paare unterschiedlicher Leistungsklassen und Altersgruppen in der Eissporthalle, währen in der nahegelegenen Fabriksporthalle jeweils vier Turniere stattfanden.

Für das Junioren-II-D-Latein-Paar des TSC Fulda, Leonardo Hillenbrand und Ana Santek, war es das bisher sicher beeindruckendste Turnier ihrer jungen Laufbahn. Mit der bestmöglichen Kreuzchenzahl sicherten sie sich die Teilnahme an der zweiten Zwischenrunde. Jetzt standen sie in allen Tänzen (Cha-Cha, Rumba und Jive) schon dreimal auf der Fläche. „Wir wollten nochmals alles geben, als wir zur Endrunde aufgerufen wurden.“ Das gelang den beiden auch, sie gewannen alle drei Tänze dieses Finales und wurden Sieger des Junioren II-D Lateinturniers.

Böhm/Tregulov bestes Paar aus Hessen

In der Hauptgruppe C-Latein starteten Leon Böhmund Regina Tregulov in einem Feld mit 110 Paaren. Als C-Klasse-Paar mussten sich die Fuldaer dem Wertungsgericht in vier Tänzen stellen (Samba, Cha-Cha, Rumba, Jive). „Mit dem Jive in der Vorrunde waren wir nicht so zufrieden, der hätte besser laufen können“, kommentierte Leon Böhm. Aber die beiden überzeugten die Wertungsrichter und erreichten mit 54 weiteren Paaren die erste Zwischenrunde. Von Runde zu Runde reduzierte sich die Anzahl der Paare drastisch. Das TSC-Paar wurde tänzerisch immer stärker und erreichte nach zwei weiteren Zwischenrunden mit 27 von 28 möglichen Kreuzchen den Einzug ins siebenpaarige Finale. Hier gingen die Wertungen weit auseinander. In der Rumba ertanzten sich Böhm/Tregulov Platz Nummer 3.

Im Gesamtclassement freuten sie sich über Rang vier. Auch wenn dieses Turnier erst gegen 24 Uhr geendet hatte, scheuten es die Fuldaer nicht, am Sonntag erneut um 15 Uhr auf der Fläche präsent zu sein. Mit dem fünften Platz traten Böhm/Tregulov als bestes hessisches Paar den Weg nach Hause an. Ähnlich groß wie bei den Lateinturnieren war das Startfeld des Standardturniers der Sen-II-S-Klasse, das als Ranglistenturnier ausgetragen wurde, bei dem Hans und Petra Sieling starteten. Die Fuldaer zeigten ihr Können im Langsamen Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slow Foxtrott und Quickstep. Sie tanzten sich über weitere Zwischenrunden bis ins Semifinale. „Im Unterschied zu zahlreichen Paaren, die die vorderen Plätze belegten, waren wir nicht als Sternchenpaar gesetzt, wir mussten also ab der Vorrunde am Turnier teilnehmen. Das ist sehr anstrengend,“ sagte Petra Sieling. Als drittbestes hessisches Paar schlossen sie mit Platz zehn diesen Turniertag ab.

In ihrem ersten C-Klasse-Turnier mussten sich Volker und Marion Liebig in einem Starterfeld von 25 Paaren lediglich 16 Paaren geschlagen geben. Für den Einstieg in dieser Leistungsklasse ein ausgesprochen gutes Ergebnis.
Aber nicht nur die Turnierpaare des TSC waren bei dieser Veranstaltung vertreten. Die Wertungsrichter Christel Derfler und Alice Shobeiri waren teilweise sechs Stunden pausenlos im Einsatz. 




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