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11. September 2012



Traumstart für Zlatko Radic und Co.

kr

Müs
Einen echten Traumstart legte Zlatko Radic als neuer Spielertrainer des SV Müs in der Kreisoberliga Mitte hin: Acht Siege aus acht Spielen bedeuten die Tabellenführung.

„Wir sind ja selbst überrascht, dass es so gut losgeht“, sagt Radic, der den Hauptgrund für den momentanen Erfolg in der Einstellung seiner Spieler sieht. „Vom ersten Tag an zieht die Mannschaft top mit und ist super motiviert. Die Art und Weise, wie sich jeder einzelne präsentiert, ringt mir den vollen Respekt ab“, freut sich Radic.

Ein wichtiger Baustein des Erfolgs sei die hohe Anzahl an einheimischen Spielern. „Es sind ganz viele Müser im Kader. Das macht sich bei den Spielen bemerkbar, weil die ganzen Familien mitziehen. Die Unterstützung ist jede Woche klasse“, beschreibt der 42-Jährige die Erfolgswelle, auf der die Germania momentan schwimmt. Radic gibt aber auch zu, „dass wir auch schon das nötige Glück hatten. Es waren schon richtig gute Spiele dabei, aber auch welche, die durchaus anders hätten ausgehen können. Aber so ist das im Fußball: Wenn du einen Lauf hast, dann stimmen am Ende meistens auch die Ergebnisse.“

So wie am Freitag beim 4:1 in Burghaun, das der Verlierer nun vor dem Sportgericht anfechten will. Burghaun hat offiziell Protest eingelegt: So soll der Müser Spieler Joshua Wyne zwei Mal die Gelbe Karte erhalten haben, aber nicht vom Feld geflogen sein. Dazu bemängeln die Burghauner, dass der Spieler Robert Lazarevski mit einer anderen Rückennummer aufgelaufen sei als mit der auf dem Spielbericht angegebenen.

„Dazu möchte ich mir eigentlich jeden Kommentar ersparen. Wenn ich will, dann kann ich nach jedem Spiel Einspruch einlegen. Ob das alles fair ist, das soll jeder für sich selbst entscheiden. Fest steht, dass unser Spieler Joshua Wyne nur eine Karte bekommen hat und dass der Trikotwechsel mit dem Schiedsrichter abgesprochen war. Das war also alles korrekt“, so Radic, der sich mit einer möglichen Neuansetzung gar nicht beschäftigt. „Solche Sachen interessieren mich nicht. Ich konzentriere mich rein auf das Sportliche.“

Ob sich Müs auf Dauer an der Spitze festsetzen kann, will Radic noch nicht öffentlich bewerten: „Es tut uns besser, wenn wir weiter von Spiel zu Spiel schauen. Sollten wir aber in der Winterpause noch so gut dastehen, dann müssen wir umdenken.“ 




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