FULDA Starke Auftritte der hiesigen Volleyballer: Hünfelds Ü-41-Formation holte sich sensationell den zweiten Platz bei den Hessenmeisterschaften, Flieden weibliche Ü 13 wurde Bezirks-Vizemeister.
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Ausgelassene Stimmung herrschtein der Johannesberger Sporthalle. Die unter dem Namen des Hünfelder SV bei den Landeswettkämpfen an den Start gegangene Kombination der Seniorenspieler aus Großenlüder, Petersberg und vom HSV sicherte sich überraschend die Hessen-Vizemeistertitel hinter Abonnement-Sieger Orplid Frankfurt und übertraf damit die kühnsten Erwartungen. Das
Team qualifizierte sich damit für die südwestdeutschen Meisterschaften in Ransbach-Baumbach am 6. März.
Als Außenseiter ins Rennen gegangenen, machte der Gastgeber bereits im Auftaktmatch gegen Rodheim von sich reden, als sie sich spiel- und kampfstark den 2:1-Sieg (25:19, 20:25, 15:8) sicherte. Spielerische Höchstleistungen bot die Mannschaft gegen den haushohen Favoriten Frankfurt, als sie einen 10:17-Rückstand in imponierender Weise zum 26:24 umwandelte. Die Gäste waren zunächst sichtlich beeindruckt, spielten anschließend ihr spielerisches Repertoire jedoch zum erwarteten 2:1-Erfolg ab (25:15, 15:6). Kein Beinbruch, denn für die nun angestrebte Vizemeisterschaft lag das Augenmerk auf der letzten Partie gegen Wiesbaden. Nach erneut gelungenem Auftakt (25:19) wurde die Euphorie durch den Ausgleich kurzzeitig gebremst (22:25). Mit der Mobilisierung der letzten Kräfte trumpften die hiesigen Senioren noch einmal auf und verwiesen eine deprimierte Eintracht auf den dritten Rang. Anerkennendes Lob gab es aus allen Richtungen – für die spielerischen Leistung und die hervorragende Organisation.
Die weibliche U 13 des TV Flieden ist die Nummer zwei im Bezirk. Eine starke Leistung bei der Bezirksmeisterschaft in Eschwege wurde mit dem Vize-Titel und der Qualifikation für die Nordhessenmeisterschaft belohnt. Vanessa Jahn, Aylin Seker und Johanna Klug hatten sich mit souveränen 2:0-Siegen gegen Elgershausen und Rotenburg sowie einem wahren 29:27 und 25:23-Kraftakt gegen Sontra ins Finale gekämpft. Eschwege erwies sich trotz ausgeglichener Phasen als zu stark.
bb
Veröffentlicht am 08.02.2010 17:26 Uhr Zuletzt aktualisiert am 08.02.2010 17:26 Uhr