Verbandsliga: Lehnerz erwartet Steinbach zum Derby
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Fulda
Der TSV Lehnerz kommt am 13. Spieltag der Verbandsliga Nord als einziges Team der Region in den Genuss eines Heimspiels. Zu Gast ist Ex-Trainer Karl-Josef Müller mit seinem SV Steinbach.
TSV Lehnerz – SV Steinbach (Samstag, 16.30 Uhr): Das Umfeld in Lehnerz ist von den Leistungen des mit acht Punkten Vorsprung führenden Spitzenreiters angetan. „Wir haben die Spitzenposition erwartet. Dass die Mannschaft aber in so bestechender Form ist und solche Leistungen zeigt, konnte man nicht vorhersagen“, sagt Michael Hamperl. Der Abteilungsleiter freut sich besonders, dass die Neuen eingeschlagen haben: „Ich denke da an junge Kerle wie David Bettendorf oder Pierre Mistretta, die schon letzte Saison in der Gruppenliga ihre Klasse gezeigt haben. Aber auch Patrick Schaaf erfüllt die Erwartungen. Er drückt unserem Spiel den Stempel auf.“
Auch Henry Lesser bekommt sein Sonderlob von höchter Stelle. „Seine profesionelle Art kommt gut an. Die Jungs ziehen voll mit und stehen hinter dem Trainer.“ Dazu sei Obmann Veit Abig ein wichtiger Baustein für den momentan herrschenden Teamgeist innerhalb des Vereins.
Ein weiteres Plus sei zudem der kompakte Kader: „Wir haben eine richtig gute Bank. Insgesamt haben wir 16, 17 Leute, die du jederzeit bringen kannst, ohne dass es in irgendeiner Form zu einem Leistungsabfall kommt“, so Hamperl. Bestes Beispiel war zuletzt Dennis Nuspahic, der erstmals für Mistretta in die Startelf gerückt war und in Korbach mit zwei Toren Pluspunkte im Rennen um einen Stammplatz sammelte.
SVA Bad Hersfeld – FC Britannia Eichenzell (Samstag, 16 Uhr): Die Brisanz des Kellerduells hat sich durch die jüngsten Resultate nochmalsverschärft. „Es ist ja nicht so, dass bei uns Endzeitstimmung herrscht, aber wir wollen einfach gewissen Dingen rechtzeitig vorbeugen“, erklärt sich Eichenzells Trainer Oliver Starke zu den Hintergründen der Sitzung, die am Mittwoch innerhalb der Mannschaft stattfand. „Was genau da besprochen wurde, war intern und wird es auch bleiben.“ Was er mit „vorbeugen“ meint, verdeutlicht Starke dennoch: „Mit hat zuletzt die nötige Aggresivität gefehlt. Die müssen wir schnellstens wieder reinbekommen.“ Gutes Omen für Eichenzell: Die Britannia tut sich in den letzten eineinhalb Jahren auswärts leichter und der SVA ist eher heimschwach. Die Hersfelder haben vier ihrer sieben Spiele daheim verloren.
KSV Hessen Kassel II – SV Neuhof (Sonntag, 15 Uhr): Nach fünf Siegen aus den letzten sechs Spielen könnte Neuhof beim Tabellenvorletzten auch mal mit einem Punkt leben, um den Gegner auf Distanz zu halten. „Das ist nicht unser Spiel. Wir wollen jede Woche gewinnen“, macht Trainer Sedat Gören aber klar.
SV Weidenhausen – Buchonia Flieden II (Sonntag, 15 Uhr): „Viel kann ich im Vorfeld noch gar nicht sagen, weil ich personell mehr denn je auf die Lage bei der ersten Mannschaft angewiesen bin“, so Coach Bilal Seker, der gegen Schwalmstadt zuletzt sein letztes Aufgebot ins Rennen schicken musste. Pech hatte unter der Woche Sebastian Schäfer. Der Fliedener Schlussmann verletzte sich im Torwarttraining schwer. Schäfer kugelte sich die Schulter aus und musste mit dem Rettungswagen abgeholt werden. Romeo Schäfer steht nach überstandem Migräneanfall wieder zur Verfügung.

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