Vorndran: Schorstein bleibt in Petersberg
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Petersberg
Bislang hatte man vom Fußball-Gruppenligisten RSV Petersberg nur Abgänge für die kommende Runde vernommen. Doch Trainer Alexander Vorndran macht klar, dass man den Kader eher verbessern wird.
Torwart Marco Motzkus (Steinbach), Tobias Hammerl (Hünfeld, brach sich am Samstag in Bachrain den Mittelfuß) und Marius Müller (Maberzell) standen als Abgänge fest, dazu wurde gemunkelt, dass Torjäger Boris Aschenbrücker eventuell zu seinem Heimatverein Dipperz geht und das Robert Schorstein womöglich bei Borussia Fulda landet.
„Alles Quatsch“, entgegnet „Ede“ Vorndran. „Schorstein und Aschenbrücker haben bei uns zugesagt und bleiben in Petersberg. Genauso andere Spieler wie André Mathiebe, die angeblich wechseln wollen“, entgegnet der Coach, der auch kommende Saison im Gespann arbeiten wird. Allerdings wird nicht mehr Mathias Lissek an seiner Seite stehen, sondern Vorndran bekommt mit Steffen Deschauer einen neuen Co-Trainer, der auch eigenständig Trainingseinheiten leiten soll. Deschauer hatte nach zwei Kreuzbandrissen und einer weiteren schweren Knieverletzung angekündigt, dass er seine fußballerische Laufbahn beendet.
Was den Kader für die neue Runde angeht, so soll dieser laut Vorndran stärker besetzt sein als der momentane. „Wir haben das Ziel, dass wir nächste Saison weiter vorne mitspielen und nicht durch das Mittelfeld dümpeln wie momentan. Dazu muss man aber auch bedenken, dass Spieler wie Bug, Mathiebe, Kirsch oder Deschauer durch schwere Verletzungen weggebrochen sind. Was passieren kann, wenn alle wieder fit sind, das sieht man ja momentan am Beispiel des TSV Künzell. Mit Bug, Mathiebe und Kirsch sind in der neuen Runde drei Spieler also wieder voll mit dabei.“
Auf die drei Feldverweise am Samstag in Bachrain angesprochen, sieht er die Hinausstellung von Eduard Reispich als übertrieben an. „Schliemann ist gefoult worden und hat seinen Gegenspieler weggeschubst, Stupp hat gelbverwarnt quer über den Platz geschrien. Das war sicher dumm, aber nicht wie dargestellt überhart.“

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