Wasserballer wollen Vizemeisterschaft
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Fulda
Die Wasserballer laden zum letzten Heimspiel in dieser Saison: am Sonntagmittag (12 Uhr, Freibad Rosenau) steigen die Mannen des Trainergespanns Hohmann/Schunke zum letzten Mal in dieser Spielzeit gegen die Gäste der SG München ins Wasser.
Als Ziel haben sich die Zweitligisten kein geringeres als die Vizemeisterschaft gesetzt, für das sie mindestens einen Punkt aus der Partie mitnehmen müssen. Der Meisterschaftszug war zwar seit Monaten bereits in weite Ferne gerückt, die letzte theoretische Chance auf die Goldmedaille haben die Wasserfreunde aber beim Heimspiel gegen den neuen Meister SC Neustadt in der Tat selbst aus der Hand gegeben: Neustadt konnte beim 10:10-Unentschieden den erforderlichen Punkt aus der Barockstadt entführen.
Trainer Volker Schunke war jedoch nicht unzufrieden mit dem Spiel: „Das Spiel hätte keinen Verlierer verdient gehabt. Außerdem können wir stolz sein, gegen den Meister drei von vier möglichen Punkten geholt zu haben.“ Vermasselt haben die Wasserfreunde die Saison in den vermeintlich leichteren Spielen. „Wir haben in Ludwigshafen, in Frankfurt und vor allem in Pforzheim verloren“, resümiert Trainerkollege Andreas Hohmann. „Mit einer solchen Bilanz reicht es eben nicht für Platz eins.“
Am Sonntagmittag haben die Fuldaer die Chance, das Minimalziel Vizemeisterschaft zu erreichen. Nachdem die Wasserfreunde souverän in Leimen gesiegt hatten (16:9) und gegen Neustadt einen Punkt holen konnten, genügt für die Silbermedaille ein einziger Zähler, um die drittplatzierten Ludwigshafener hinter sich zu lassen. Die Pfälzer haben eine aktuelle Bilanz von 28:10 Punkten und könnten im Falle einer Fuldaer Niederlage dann noch auf den zweiten Platz aufrücken, wenn sie gegen Pforzheim, Leimen/Mannheim und Ludwigsburg gewinnen.
Fulda geht als Favorit ins Rennen: die SG München belegt aktuell den neunten Tabellenplatz. Acht Siege und zwei Unentschieden stehen hierbei neun Niederlagen gegenüber, was einer Punktausbeute von 18:22 Punkten entspricht. Im Hinspiel im engen Becken der bayerischen Landeshauptstadt stieg Fulda mit 16:11 als sicherer Sieger aus dem Wasser. Die Wasserfreunde sind jedoch gewarnt: München gilt aus ausgesprochener Favoritenschreck. Besonderes Augenmerk wollen die Fuldaer auf die Führungsspieler Markus Hörwick und Marco Ristic legen, die zu den führenden Torschützen in der Liga zählen. Im Hinblick auf ihr eigenes Spiel wollen die Wasserfreunde sich auf ihre Stärken – das schnelle Konterspiel und dynamische Aktionen im Angriff – besinnen und auf den starken Torwart Novak Jelic bauen. Anpfiff der Partie ist um 12 Uhr im Fuldaer Rosenbad. Zum Saisonende ist für alle der Eintritt frei.
Oberliga
Ihren letzten Auftritt haben auch die Youngsters der dritten Mannschaft, wenn sie am Samstagvormittag bei der SGW Frankfurt/Offenbach (11 Uhr, Freibad Rosenhöhe) ins Wasser springen. Die Mannschaft um Kapitän Marc Weber ist fit wie ein Turnschuh, nimmt aber gegen die Südhessen die Rolle des Underdogs ein. Das Saisonziel, einen soliden Platz im Mittelfeld der Oberliga einzunehmen, haben die Jungs bereits erreicht: sie liegen auf dem vierten Tabellenrang, direkt hinter der „Zweiten“, die auf Bronze zusteuert.

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