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16. Mai 2012



Wasserfreunde Fulda: Mit den Pfälzern sind noch Rechnungen offen

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Fulda
In dieser Woche geben sich die Mannschaften des WSV Ludwigshafen und der Wasserfreunde Fulda gleich zweimal die Ehre: Bevor am Samstag das Liga-Rückspiel ansteht, treffen beide bereits am Mittwoch in Ludwigshafen im Halbfinale des Süddeutschen Pokalwettbewerbs aufeinander.

Nachdem sich die Fuldaer durch den Sieg über Ludwigsburg (23:7) fürs Halbfinale qualifizierten, sind sie nun in Ludwigshafen zu Gast. Die Pfälzer setzten sich im Viertelfinale mit 14:7 gegen den WV Darmstadt durch und hoffen nun, den letztjährigen Pokalgewinn zu wiederholen. Vor Jahresfrist schafften sie den Coup mit einem knappen Sieg gegen wiederum die Wasserfreunde.

Im Hinspiel der Liga gaben die Fuldaer das Match gegen den Tabellenvierten ebenfalls knapp ab. Das Spiel ist demnach für beide Mannschaften durchaus brisant: Ludwigshafen möchte die gute Quote gegen die Wasserfreunde weiter verbessern, Fulda hingegen sinnt auf doppelte Revanche.

„Der WSV Ludwigshafen hat noch beste Chancen auf einen Medaillenrang in der Liga. Für einen erneuten Pokaltriumph müssen sie aber an uns vorbei“, weiß Abwehrexperte Dominic de Beisac. Besonders aufpassen wollen die Wasserfreunde auf die Brüder Oliver und Martin Görge, die einen erheblichen Anteil an der Torausbeute ihrer Mannschaft haben. Ferner wird es Ziel der Fuldaer sein, sich nicht von den starken Manndeckern der Pfälzer einengen zu lassen. „Wir dürfen unser schnelles Spiel und den Druck auf das Tor nicht aufgeben“, erklärt Trainer Andreas Hohmann.

Wichtig wird jedoch eine geschlossene Mannschaftsleistung sein, da ist sich Flügelspieler Alexander Hörl sicher: „Wir sind rechts wie links stark besetzt. Wenn jeder eine gute Leistung zeigt, werden wir auch siegen.“
Fulda wird voraussichtlich komplett nach Ludwigshaften reisen können. Allein Torwart Novak Jelic befindet sich noch in seiner Heimat Montenegro und wird erst in zwei Wochen zur Mannschaft stoßen können. Der Einsatz von Linkshänder Philipp Weber war bis Anfang der Woche noch fraglich, der Leistungsträger wird aber nun definitiv mit dabei sein können.

Schwerpunkt der letzten Trainingswochen war vor allem die schwimmerische Grundlage. Diese werden die Wasserfreunde für die schweren Partien gegen Ludwigshafen, Frankfurt (31. Mai) und Leimen (9. Juni) gut gebrauchen können. Zudem sind die Fuldaer nach umfangreichen Tests gegen die C-3-Nationalmannschaft für den Ernstfall gerüstet. 




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