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28. September 2012



A-Liga: Herolz zum Topspiel in Marborn

hle

Schlüchtern
Ein Aufsteiger und ein Absteiger bestreiten am Sonntag das Spitzenspiel in der A-Liga Schlüchtern: Der Tabellendritte SG Marborn, im letzten Jahr noch B-Ligist, trifft auf KOL-Absteiger SV Herolz, der mit ebenfalls 21 Punkten Zweiter ist.

Freilich ist der SVH der eigentliche Spitzenreiter, denn bei zwei weniger ausgetragenen Spielen müsste man nur eines davon gewinnen, um die Spitze zu erklimmen und Flieden III abzulösen. Das kann  beiden Kontrahenten schon am Sonntag gelingen. Gewinnt Flieden III das Derby in Schweben nicht, dann wäre Herolz im Siegfalle vorbei, Gastgeber Marborn benötigte hierfür einen Sieg mit zwei Toren Differenz, falls Flieden III remis spielt.

Vor einem wegweisenden Wochenende steht die SG Schlüchtern/Elm. Zunächst empfängt die Najmi-Elf heute  (19 Uhr) den SV Schweben, um dann am Sonntag zu einer weiteren Mannschaft aus dem unteren Mittelfeldbereich, dem SV Uttrichshausen, zu reisen. „Vier Punkte aus zwei wichtigen Spielen“, sind die Wunschvorstellung von Trainer Payam Najmi.

Ein Sieg soll dabei gegen Schlüchterns Lieblingsgegner Schweben herausspringen. Drei Spielzeiten in Folge hat SGSE alle Begegnungen für sich entschieden: 2:1 und 4:3 in der letzten Saison, 2:1 und 3:1 in der Spielzeit 2010/11 und gar 6:0 und 4:0 in der Saison 2009/10. Das letzte teilweise Erfolgserlebnis Schwebens datiert vom 2. November 2008 (2:2), damals noch gegen die SG Schlüchtern, nicht gegen Schlüchtern/Elm .

Bei Schlüchtern/Elm wird Stefan Föller nicht mit von der Partie sein. Der 35-Jährige hatte nach einem schwachen Saisonstart des A-Ligisten noch mal für einige Spiele ausgeholfen und beim 3:3 gegen Rommerz mit drei Treffern aufgewartet. Nach diesem Spiel jedoch hatte er seinen Rückzug kundgetan, stand beim nächsten Auswärtsspiel in Veitsteinbach als Zuschauer am Spielfeldrand.

"Flieden III ist die stärkste Mannschaft"

Fünf Punkte aus fünf Heimspielen sind eine magere Bilanz, vier Siege aus fünf Auswärtsspielen hingegen einer Spitzenelf würdig. Mit dieser Problematik muss ich die TSV Weichersbach befassen. „Es läuft ganz gut, die Mannschaft ist gut drauf“, meint Vorsitzender Reiner Bergmann, dessen Elf am Samstag in Rommerz antritt. Sämtliche drei aktuelle Topteams der Liga hat seine TSV bereits empfangen, gegen Flieden III und Herolz deutlich verloren, gegen Marborn am letzten Sonntag 2:2 gespielt. „Für mich ist Flieden III die stärkste Mannschaft“, glaubt Bergmann.

Um seine Mannen und deren Motivation muss er sich offenbar keine Sorgen machen. Spielte doch Torjäger Kevin Schneider am vergangenen Sonntag wutentbrannt „weil ich daheim die Bude nicht mehr treffe“ nach dem 2:2 gegen Marborn im Anschluss noch in der zweiten Mannschaft, holte Versäumtes nach und netzte doppelt ein. Der Franzose Mikael Haloche ist mittlerweile nach Frankreich zurückgekehrt, schmerzlich vermisst wird aktuell auch Björn Wehner, wichtiges Glied der Viererkette, nach einem Bandscheibenvorfall.

Endlich den ersten Sieg einfahren muss der SV Marjoß im Heimspiel gegen Niederkalbach (Samstag, 16 Uhr). Den Kontakt zur Spitze halten will Mottgers/Schwarzenfels bei der SG Magdlos. Diesen zu verlieren droht der SG Altengronau/Jossa im Falle der dritten Niederlage in Folge (in Veitsteinbach). Die derzeit auf dem Relegationsplatz stehende SG Weiperz steht im Heimspiel gegen die SG Hohenzell unter Erfolgszwang.     




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