A-Liga: Interview mit SVN-Coach Hohmann
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Schlüchtern
Josef Hohmann ist neuer Trainer beim SV Nieder-Moos in der A-Liga Fulda/Lauterbach. Nach vier Jahren in Oberzell wollte der 55-Jährige eigentlich länger pausieren, will dem Tabellen-14., nun aber in der schwierigen Situation aus der Patsche helfen.
War es Ihnen zu Hause so langweilig, dass Sie sich doch für ein rasches Comeback auf der Trainerbank entschieden haben?
(lacht) Es stimmt schon, dass ich eigentlich ein ganzes Jahr nichts machen wollte. Aber Nieder-Moos hatte mich schon im Juli angesprochen und als jetzt die erneute Anfrage kam, habe ich halt zugesagt. Wobei ich sagen muss, dass ich die vergangenen Wochen ohne Fußballstress genossen habe.
Was haben Sie sonntags gemacht?
Ich war schon jede Woche irgendwo am Platz und habe zugeschaut. Meistens in Oberzell.
Wo sehen Sie die Hauptprobleme in Nieder-Moos?
Ich habe ja am Dienstag erst meine erste Einheit geleitet. Von daher kann ich noch nicht viel sagen. Was mir aber schon vergangene Saison aufgefallen ist, das sind die vielen Gegentore. Ich glaube es waren 85. Und auch diesmal sieht es hinten nicht viel besser aus.
Wie kann man die Abwehr schnell dicht kriegen?
Das ist ganz schwer. Wenn man vor der Runde eine Mannschaft übernimmt, dann hat man vier, fünf Wochen Vorbereitung. So eine Situation hatte ich auch noch nie. Ich versuche in Gesprächen mit den erfahrenen Spielern mehr zu den Hintergründen zu erfahren.
Neun Niederlagen aus zwölf Spielen, unter Tobias Oteng-Mensah gab es in zwei Spielen sogar 1:9-Tore. Sind das keine alamierenden Zahlen?
Schon. Aber ich bin davon überzeugt, dass genügend Potenzial in der Mannschaft steckt, um das Ruder herumzureißen. Fast die gesamte Mannschaft hat ja auch schon vergangene Saison in der Kreisoberliga gespielt.
Ihr erstes Spiel ist das Kellerduell mit Petersberg II...
Da gehe ich völlig unvorbelastet hinein. Die Mannschaft muss zeigen, was sie will.

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