A-Liga Schlüchtern: FV Bellings fehhlt ein Punkt zum Meisterstück
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Schlüchtern
Während an der Tabellenspitze das Rennen um Platz eins und zwei zugunsten des FV Bellings und der SG Mottgers/Schwarzenfels gelaufen sein dürfte, ist im Abstiegskmapf die spannung neu entfacht.
Nicht mit dem einen noch nötigen Punkt, sondern mit einem Sieg gegen den nur einen Steinwurf entfernten Nachbarn SG Hohenzell will der FV Bellings bereits am Samstag (Anstoß 16 Uhr) ein rauschendes Aufstiegsfest zelebrieren. Dafür war man schon am vorigen Sonntag gerüstet, übte sich schon mal im Jubeln, doch dann gewann Mottgers/Schwarzenfels in der 89. Minute doch noch. Und Gerd Hergenröder, absolut zuverlässiger und objektiver Pressesprecher des FVB, tat am Telefon im Gespräch mit KN-Mitarbeiter Oswald Leibold, der das Ergebnis aus Schwarzenfels übermittelte, kund: „Ich freue mich für unseren Torhüter Sven Kultermann, dass Mottgers/Schwarzenfels gewonnen hat und wir noch nicht endgültig Meister sind.“ D
ie Erklärung lieferte Hergenröder gleich nach: Der 44-jährige Kultermann hütet, nachdem er sich zu Saisonbeginn in die zweite Bellingser Mannschaft zurückgezogen hatte, seit geraumer Zeit wieder das Tor für den verletzten Erstmannschaftskkeeper Manuel Heinbuch. Aus Konfirmationsgründen fehlte Kultermann jedoch im Spiel gegen Sterbfritz/Sannerz. „DerSven ist noch nie in seiner Laufbahn Meister gewonnen, er solldabei sein, das gönne ich ihmdann im Spiel gegen Hohenzell von ganzem Herzen“, meint der großherzige Hergenröder.
An der Spitze ist also alles klar, und auch Platz zwei ist quais vergeben. Dabei zeigte Mottgers/Schwarzenfels zuletzt beileibe keine berauschende Leistung. Doch wieder einmal, wie schon beim 3:2 in der 90. Minute nach einem 0:2-Rückstand am Ostersamstag in Weiperz, siegte die Jäger-Elf gegen Magdlos auf den letzten Drücker. Nun darf man sich angesichts des komfortablen Vorsprungs von sechs Punkten auf Verfolger Uttrichshausen, der die SG Altengronau/Jossa zu Gast hat, beim Spiel in Veitsteinbach (Sonntag, 17 Uhr) fast schon eine Niederlage leisten.
Mit Spannung neu belebt wurde am vergangenen Sonntag der Abstiegskampf. Nicht nur Heubach siegte mit 3:0 gegen Hohenzell und holte damit den zweiten Dreier in Folge, sondern auch Rückers II gewann in Schweben. Somit kam die SG Schlüchtern/Elm nach desaströser Leistung beim 1:3 gegen Uttrichshausen der akut gefährdeten Zone wieder näher. „Wenn wir so weitermachen, dann steigen wir womöglich noch ab“, malte Schlüchterns Presse- und Stadionsprecher Gerhard Jockel schon am Sonntag den Teufel an die Wand.
Damit das auf keinen Fall passiert, zogen Verein und Trainer am Mittwochabend die Reißleine. „Beide Seiten waren sich einig, dass etwas passieren muss: Wir haben uns einvernehmlich voneinander getrennt. Hugo Lingelbach hört sofort auf, Payam Najmi, der zur neuen Runde ohnehin übernommen hätte, ist ab sofort als Trainer verantwortlich“, verkündete gestern der spielende Vorsitzende der SG Schlüchtern, René Leipold.
Nun reist die SG Schlüchtern/Elm nach Niederkalbach, gegen das man in der Hinrunde nur 0:0 spielte. Nach der Winterpause haben sich die Niederkalbacher stabilisiert, haben elf Punkte und damit vier mehr geholt als die Lingelbach-Elf und könnten sich mit einem Sieg wohl endgültig in Sicherheit bringen.
Einen Sieg Niederkalbachs würde bestimmt auch der TSV Heubach gerne sehen. Einen eigenen, den dann dritten Sieg in Folge beim Spiel bei Flieden III vorausgesetzt, würden die Heubacher erstmals seit langer Zeit den Relegations- oder die Abstiegsränge verlassen.
In der Begegnung Sterbfritz/Sannerz – Schweben treffen sich die beiden schwächsten und einzig nach der Winterpause noch sieglosen Mannschaften. Und während es für Gastgeber SG Rückers II noch um das sportliche Überleben geht, ist die Saison für Gegner SG Weiperz gelaufen (Samstag, 16.15 Uhr). Auch in der Begegnung SG Magdlos gegen TSV Weichersbach geht es am Sonntag nur noch ums Prestige.

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