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5. Juli 2012



Einiges im Argen am Steinauer Sportplatz

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Steinau
Vor der jüngsten Sitzung des Steinauer Ortsbeirates Innenstadt fand ein Ortstermin am Sportplatz statt.

Die Aschenbahn rund um den Sportplatz wird von Leichtathleten kaum genutzt. Nur ab und zu drehen Langläufer ihre Runden, oder es werden die Langstrecken für das Sportabzeichen oder die Bundesjugendspiele absolviert. Es gedeiht Wildwuchs, so das Rot der Aschenbahn wird immer grüner. Der Steinauer Bürger Adolf Bauer, der die Lizenz zur Sportabzeichenabnahme besitzt, regte den Ortstermin an. Mit dem ehemaligen stellvertretenden Sportkreisvorsitzenden Udo Pauli und dem Sportabzeichen-Obmann Bernhard Mäder begutachtete man den Zustand der Bahn.

Wie Mäder sagte, sei der Missstand mehrfach angesprochen, aber von der Stadt nicht geändert worden. Die Sportabzeichen-Abnahme der Langstrecken erfolge auch deshalb meist auf den Tartanbahnen in Bad Soden-Salmünster oder Schlüchtern. Die Steinauer Bahn könne genutzt werden, wenn die Oberfläche abgeschliffen, begradigt und gefestigt werde. Der Kugelstoßkreis müsste einen neuen Aufsatz bekommen. In desolatem Zustand ist die Weitsprunggrube. Umrandung und Absprungbalken gelte es zu erneuern.

Vor Ort sprach man sich für eine Aufarbeitung aus. Eine nutzbare Wettkampfbahn sei auch Werbung für die Stadt. Angedacht wurde ein Eigenleistungsarbeitseinsatz, an dem sich neben dem Ortsbeirat auch Bürger beteiligen könnten. Manfred Pizzala vom FV Steinau nutzte die Anwesenheit der Ortsbeiratsmitglieder und beklagte, dass der Fußballverein einen Rasenmäher brauche. Da dem Verein das Geld für eine Neuanschaffung fehle, solle sich der Ortsbeirat dafür einsetzen, dass über den städtischen Bauhof eine Regelung getroffen werde. 




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