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22. Januar 2012



Einzelkämpfer ebenso wie Teamplayer

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Bad Soden
Dass er beim Tennis im Gegensatz zum Volleyball auf sich alleine gestellt ist: Das ist der entscheidende Unterschied für Christoph Dietz zu seiner zweiten Sportart.

„Im Team genieße ich vor allem das Gemeinschaftsgefühl, wenn man einen Sieg feiern darf“, erklärt Dietz, Volleyballer in Diensten des TV Salmünster, und Tennisspieler beim TC Bad Soden-Salmünster.

„Tennis spiele ich bereits, seitdem ich laufen kann“, erzählt der 22-Jährige, „während ich mit dem Volleyball erst mit 18 Jahren im Sportleistungskurs begonnen habe. Da die Volleyballsaison vornehmlich im Winter und die Tennisrunde im Sommer ausgetragen wird, kommt es auch so gut wie nie zu Terminüberschneidungen.“

Seit Oktober studiert Dietz in Gießen Sport und Englisch auf Lehramt. Daher ist es ihm nun nicht mehr möglich, alle Trainingseinheiten zu absolvieren: „Das ist aber auch kein Problem, da ich in Gießen Sport nicht nur theoretisch, sondern auch in der Praxis betreibe. Freitags nehme ich dann ja wieder am Volleyball-Training teil.“

1,96 Meter-Mann und der TV Salmünster im gesicherten Mittelfeld

Bei den Volleyballern bekleidet der 1,96 Meter große Dietz die Position „Annahme Außen“, ist mit dem TV Salmünster gerade erst in die Landesliga aufgestiegen. Derzeit rangiert der Neuling auf einem gesicherten Mittelfeldplatz: „Damit hatten wir zu Saisonbeginn nicht gerechnet. Unsere Zielsetzung war zunächst der Klassenerhalt. Wenn es so weiterlaufen sollte wie bisher, wären wir sehr zufrieden.“ Grundvoraussetzung dafür, beide Sportarten gleichzeitig ausüben zu können, ist sicherlich auch eine gute körperliche Konstitution.

. Dazu Christoph Dietz: „Bislang bin ich von größeren Verletzungen verschont geblieben.“ Als angehender Sportlehrer weiß er natürlich auch, wie diese weitestgehend zu vermeiden sind. Das Tennistraining kocht derzeit mit nur einer Einheit pro Woche auf Sparflamme, soll aber ab Januar wieder intensiviert werden. „Dann werden wir zweimal pro Woche trainieren“, erzählt Dietz. Eine gute Vorbereitung ist sicherlich auch vonnöten, soll das angestrebte Ziel erfolgreich in die Tat umgesetzt werden. „Als Aufsteiger in die Verbandsliga gilt es, zunächst einmal den Klassenerhalt im Blick zu haben“, sieht Christoph Dietz die Situation seiner Mannschaft äußerst nüchtern.

Stärken: Aufschlag und das Spiel am Netz

Als Tennisspieler ist er allerdings nicht nur im Einzel im Einsatz. Vielmehr bestreitet er mit wechselnden Partnern auch das Doppel: „Aufgrund meiner Größe sind meine Stärken hier sicherlich der Aufschlag sowie das Spiel am Netz. Wenn ich beide Sportarten so vergleiche, ist es meiner Meinung nach so, dass es beim Tennis sehr viel ruhiger auf dem Platz zugeht als beim Volleyball. Da ist alles sehr viel emotionaler.“

Und wenn es Christoph Dietz dann gelingen sollte, diese beiden Charaktereigenschaften, Ruhe und Emotionen, in Einklang zu bringen, steht dem Erreichen seiner Ziele sicherlich nichts im Wege.






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