Gruppenliga: Sodens Zentrum wird neu besetzt
oi
Bad Soden
Sechs Spiele, fünf Siege und ein Unentschieden: Tabellenführer SG Bad Soden will seine Erfolgsbilanz am Sonntag bei Aufsteiger Hohe Luft Hersfeld ausbauen.
Bad Sodens Trainer Michael Mohr muss das Zentrum komplett neu besetzen. Auf der „Doppel-Sechs“ fehlen der verletzte Philipp Noll sowie Tuna Moaremoglu, der am Sonntag privat verhindert ist.
Hüseyin Albayrak scheint als Ersatz gesetzt, wer neben ihm spielt, lässt Mohr offen. „Vielleicht ziehe ich Anton Römmich aus der Innenverteidigung nach vorne, vielleicht spielt dort aber auch Tarik Özyer.“ Apropos Özyer: Der war am Sonntag beim 2:2 gegen Petersberg für den ausgewechselten Moaremoglu von der linken Außenverteidigerposition auf die zentrale Position vor der Abwehr gerückt, was rund um die Bornwiese für Verwunderung sorgte. „Ich habe das im Hinblick auf Moaremoglus Fehlen gemacht. Wenn ich etwas mache, dann hat das Sinn und Bedeutung“, diktiert Mohr etwaigen Kritikern ins Notizbuch.
Vermisst wird bei der SG Bad Soden unterdessen Torhüter Dogus Albayrak, dessen Schulterverletzung noch immer keinen Einsatz zulässt. „Er war seit einem Monat nicht mehr da, keine Ahnung, was mit ihm ist“, grantelt der Trainer. „Ich bin zuletzt nicht mehr gekommen, weil es mich runterzieht, die Jungs spielen zu sehen, wo ich doch selbst so gerne mitmachen würde“, klärt Albayrak auf, der nach leidvollen Erfahrungen „erst dann wieder spielen“ will, „wenn ich absolut fit bin. Die ersten drei Wochen der Vorbereitung habe ich mitgemacht, aber das war zu früh. Ich wäre sehr gerne Teil dieser Mannschaft, und es macht mich traurig, so lange verletzt zu sein. Ich kann versichern, sowie es wieder geht, bin ich der Erste auf dem Sportplatz.“
Und da sich Albayraks Rückkehr verzögert, wollte die SG noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden. Offenbar ist dies – auch im Bereich Feldspieler – gelungen, Namen will der Verein aber noch nicht nennen. Trainer Mohr vieldeutig: „Lassen Sie sich am Freitag mal überraschen.“
Bei Hohe Luft dürfte die SG übrigens ein heißer Tanz erwarten. Ich sechs Spielen handelte sich der Neuling bereits sechs Platzverweise ein, allein Timo Reidt flog dreimal runter und ist am Sonntag gesperrt. Überraschend kam dennoch der Trainerwechsel von Aufstiegscoach Stefan Huff zu Martin Heß, der die Hersfelder am Sonntag erstmals betreuen wird.

Leser-Kommentare ( 1 )
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messi (18) | 31. August 2012;31.08.2012;1346435118 --> 31 August 2012
Ja ja, mit der Kritik das ist so eine Sache...
...die kann nicht jeder vertragen und schon gar nicht ein Herr Mohr. Mich würde es nicht wundern, wenn er noch Spieler aus Alzenau herzaubert, die dann wieder den einheimischen Jungs vorgezogen werden.....und das Ende vom Lied ist....dass sie nächstes Jahr weg sind und unsere einheimischen Spieler auch - und wahrscheinlich auch ein Herr Mohr!!

