Gruppenliga: TSV Bachrain – SG Bad Soden 0:1 (0:1)
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Bachrain
Die SG Bad Soden scheint dem selbstgewählten Anspruch gerecht zu werden und zum Maß der Dinge in der Gruppenliga Fulda avancieren zu können. Zumindest sagt dies die Tabelle nach drei Spieltagen aus.
Drei Spiele und drei Siege sprechen eine deutliche Sprache. Die letzten drei Punkte resultierten allerdings aus einem Arbeitssieg, wie das knappe 1:0 (1:0) beim TSV Bachrain anschaulich vermuten lässt.
„Natürlich war das ein dreckiger Sieg. Aber das ist mir im Endeffekt auch egal. Fakt ist, dass die Mannschaft bis zur letzten Minute toll gefightet und sich alleine deshalb schon diesen Sieg redlich verdient hat“, fasste Michael Mohr, Trainer der SG Bad Soden, die Partie aus seiner Sicht zusammen.
Sein Gegenüber Sven Bednarek indes hatte ein „typisches 0:0-Spiel gesehen: „Es hat zwei klare Elfmetersituationen gegeben. Leider hat der Schiedsrichter nur einmal Strafstoß gepfiffen.“ Den Strafstoß für Bad Soden sah Bednarek also als berechtigt an: „Da hat sich unser Spieler, der erstmals in der Gruppenliga von Anfang an zum Einsatz kam, sehr naiv angestellt. Fünf Minuten später kam allerdings Julian Fuchs auf der Gegenseite in unserem Strafraum ebenfalls nach einem Foul eines Sodeners zu Fall. Da ist der Pfiff aber ausgeblieben. Der Schiedsrichter war uns nicht gerade hold. Es ist aber auch keine Schande, gegen Bad Soden so knapp zu verlieren.“
Soden demonstrierte in dieser Partie nahezu hundertprozentige Chancenauswertung bei zwei Möglichkeiten und einem Treffer. Vor dem Strafstoß hatte Bachrains Henkel nur Augen für den Ball, übersah dabei aber den heranstürmenden Tarik Özyer, der sich von den zur Ballklärung bereiten Beinen Henkels gerne zu Boden bringen ließ. Den fälligen Strafstoß verwandelte Daniel Keim eiskalt.
Keim war es auch, der mittels eines Gewaltschusses aus 25 Metern die zweite Sodener Torchance an diesem Nachmittag verbuchte. Diese vereitelte Zentgraf mit einem tollen Reflex. Ansonsten war der Bachrainer Keeper, abgesehen von Rückgaben und dem Herunterpflücken harmloser Flanken, beschäftigungslos.
Bachrain seinerseits blieb im Angriff ebenfalls weitestgehend harmlos. Lediglich in den Schlussminuten musste Albayrak sein Können unter Beweis stellen. Einen Kopfball des kurz zuvor eingewechselten David Friedrich fischte er gerade noch so aus dem bedrohten Eck. Darüber hinaus bereitete Friedrich auch die zweite Bachrainer Tormöglichkeit vor. Seine scharfe Hereingabe verpasste Roth in der Nachspielzeit nur um Haaresbreite.
Und nachdem vier Minuten Nachspielzeit endlich vorbei waren, herrschte kollektiver Jubel im Sodener Lager. Zudem durfte man sich über eine Ruhepause von neun Tagen freuen, da das nächste Spiel auf den nächsten Dienstag verschoben wurde.
Bachrain: Zentgraf; Ohneiser, Kröning, Albert, R. Link, Katzer, Habersack, Fuchs (80. Friedrich), Henkel (70. Roth), M. Link, Stenger.
Bad Soden: R. Albayrak; Özyer (73. H. Albayrak), Balaj, Römmich, Seitz, Noll (90. Nix), Moaremoglu, Harmacioglu, Degermenci, Keim, Gözcu (81. Emich).
Schiedsrichter: Oleg Karaliov (SF Oberau). Zuschauer: 200. Tor: 0:1 Daniel Keim (29., Handelfmeter).

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