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2. November 2012



Hit in Bronnzell: Erster gegen Zweiter

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Schlüchtern
Das Spitzenspiel zwischen Tabellenführer SG Bronnzel und Verfolger FV Steinau stellt die übrigen Partien der Kreisoberliga Süd in den Schatten. Und das, obwohl auch die anderen Spiele reizvoll sind.

SG Bronnzell – FV Steinau (Sonntag, 14.30 Uhr): Für Bronnzells Spielertrainer Alexander Lembcke wird es ein ganz persönliches „Derby“. Schließlich wohnt Lembcke seit geraumer Zeit ganz in der Nähe von Steinau, in Niederzell, und wurde zwischenzeitlich sogar mit einem Wechsel zum FVS in Verbindung gebracht, ehe er sich für seinen Heimatort Bronnzell entschied. „Wir kennen uns ja schon jahrelang“, freut sich auch Steinaus Coach Christoph Müller und erklärt: „Mit Bad Soden habe ich oft gegen ihn gespielt, als er noch in Lehnerz war. Und schon in der Jugend haben wir gemeinsam in der Auswahl gespielt.“

Und man versteht sich offenbar gut. „Wir kommen gut miteinander aus, und wenn wir uns  irgendwo treffen, dann bleiben wir auch mal länger zusammen stehen“, sagt Müller. Steinau kann in Bestbesetzung nach Bronnzell reisen und weiß, dass man im Topspiel gewinnen muss, soll das Thema Meisterschaft am „Steines“ akut werden.

SG Kressenbach/Ulmbach – SG Bad Soden II (Samstag, 14.30 Uhr): Beide Seiten haben mit personellen Problemen zu kämpfen, wobei die Sorgen der Spielgemeinschaft ungleich größer sind. Patrick Müller I (Innenbandabriss), Patrick Müller II (Außenbandabriss), Michael Urbanski (nach Treppensturz Innenbandabriss), Daniel Schneider (Muskelfaserriss) und Kai Schultheis (rotgesperrt) fehlten schon beim 2:2 in Steinau. Nun muss Trainer Frank Kühlthau aber auch noch auf Jan Sislak (Urlaub) verzichten. Und mehr noch: „Die A-Junioren spielen zur gleichen Zeit, und die Jungs wollen unbedingt die Meisterschaft perfekt machen. Das kann ich nachvollziehen, auch wenn ich bald nicht mehr weiß, wen ich noch aufstellen soll“, so Kühlthau, der die Ziele dennoch hoch ansetzt: „Wir haben jetzt Bad Soden IIund auch noch Huttengrund. Wenn wir unsere Punktzahl bis zur Winterpause von 20 auf 26 Punkte erhöhen, dann wären  alle sehr zufrieden.“

TSV Oberzell – SG Johannesberg (Samstag, 17 Uhr): „Wenn wir gegen diesen Gegner bestehen wollen, dann müssen wir uns auf die Zehenspitzen stellen“, zollt Oberzells Coach Mike Gaul den Gästen Respekt. Kein Wunder: Schließlich gewann Johannesberg die letzten fünf Spiele und schoss dabei 22 Tore. Insgesamt holte Johannesberg aus den letzten neun Spielen 25 von 27 Punkten (nur in Rückers gab es ein 2:2). Tobias Richter und Stefan Klüh gehören wieder zum TSV-Kader. In Oberzell konnte man unter der Woche trotz der Nässe sogar auf dem A-Platz trainieren.

SG Freiensteinau – SG Rückers (Samstag, 14.30 Uhr): Freiensteinau konnte die Woche über nicht auf dem Platz trainieren. Trainer Stefan Dresel bereitet seine Elf dennoch professionell vor, „denn das wird für uns ein Spiel, das absolut richtungweisend sein wird.“ Dresel weiter: „Danach wissen wir, ob der fünfte Platz bis zur Winterpause eventuell zu halten ist oder ob wir eher ins hintere Mittelfeld abrutschen.“ 2012 warten auf Freiensteinau mit den drei Heimspielen gegen Rückers, Sickels und Steinau sowie den Auswärtspartien in Ilbeshausen und Bad Soden II durchweg lösbare Aufgaben. Heinrich Hofmann (Knöchelverletzung) muss passen.

FV Bellings  – SG Sickels (Samstag, 14.30 Uhr): Nach dem wichtigen Last-Minute-Tor gegen Haimbach freuen sich die Bellingser nun auf das spielstarke Sickels. Mit den Gästen haben Heiko Breitenberger und Co noch eine Rechnung offen: Schießlich gab es im Hinspiel beim 2:6 die bitterste Klatsche der Vorrunde.

SV Mittelkalbach – SG Huttengrund (Samstag, 14.30 Uhr): Das Schlusslicht hat vor allem zwei Probleme mit dem Gegner, der am letzten Wochenende von zwei auf vier abgestürzt ist. Einerseits haben die Kalbacher diesmal alle Spieler an Bord, und zweitens ist der Aufstiegsanwärter nach dem 2:2 bei Soden IImerklich angefressen. „Wir wollen und müssen die drei Punkte gegen Huttengrund bei uns behalten. Das ist Pflicht“, macht SVM-Trainer Thomas Winter deutlich.

Haimbacher SV – SG Gundhelm/Hutten (Samstag, 14.30 Uhr): Selten war der Zeitpunkt für den ersten Auswärtssieg günstiger. Acht Punkte trennen die beiden Konkurrenten im Abstiegskampf bislang. Haimbach hat zuletzt deultich besser gespielt als in den Wochen davor. Dem 3:1 gegen die SG Freiensteinau folgte letzte Woche das Remis in Bellings (1:1).       




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