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3. August 2012



Krawczyk ist von Bad Soden angetan

oi/kr

Bad Soden
Die Mission Wiederaufstieg beginnt für die SG Bad Soden am Samstag beim SC Borussia Fulda, einem langjährigen Weggefährten aus besseren Hessenliga- und Verbandsligazeiten. Das Spiel im Städtischen Stadion wird um 16.30 Uhr angepfiffen.

In der Johannisau gibt es für die Sodener ein Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Trainer Jürgen Krawczyk. Von der SG Bad Soden hat Fuldas Coach eine hohe Meinung: „Für mich ist der erste Gegner eine der besten Mannschaften der Liga.“

Parallelen vor dem ersten Duell der Saison gibt es reichlich. Hüben wie drüben steht bis auf einen Spieler der komplette Kader zur Verfügung. Während Fulda auf Vincent Schneider (Meniskusquetschung, OP im September) verzichten muss, fehlt der Mannschaft von Sodens Trainer Michael Mohr Tino Schmitt (Urlaub). Der 38-Jährige war zuletzt in der Innenverteidigung an der Seiten von Anton Römmich gesetzt. Neuzugang Taulant Balaj (erst in der zweiten Woche im Training) sowie der blutjunge Dennis Nix sind die Alternativen.

In der Torwartfrage haben sich beide Trainer offenbar noch nicht festgelegt. Während Mohr auch mit seinen Abwehrspielern noch einmal Rücksprache halten will, ob nun der junge Mitja Hofacker oder der erfahrene Riza Albayrak zwischen die Pfosten soll, muss Krawczyk zwischen Tobias Wolf und Maximilian Heil (kam aus Bronnzell) wählen. „Erst morgen Vormittag will ich das entscheiden. Das kann übrigens jede Woche so sein, wenn die beiden weiter gleichauf liegen.“

Gesetzt sind bei der SG Bad Soden, neben Innenverteidiger Römmich, derzeit nur die Außenverteidiger Seitz (rechts) und Kalb (links) sowie die „Doppel-Sechs“ mit Moaremoglu und Noll. Die übrigen Positionen, klärt Mohr auf, hingen davon ab, ob er mit beiden Spielmachern, also Degermenci (zentral) und Keim (rechtes Mittelfeld) oder nur mit einem von beiden spiele. Zwar laufe es derzeit auf Variante mit nur einem Stürmer hinaus, ob dies aber zwangsläufig der in Test- und Pokalspielen quasi gesetzte Gözcü sein werde, lässt der Trainer offen. Ebenso wie die Besetzung der linken Außenbahn, auf der der pfeilschnelle – und freilich auch für rechts infrage kommende – Neuzugang Harmancioglu einen starken Eindruck hinterließ, der bislang angestammte Emich aber mit drei Treffern im letzten Test gegen Altenhaßlau/Eidengesäß auf sich aufmerksam machte.

„Wir fahren nach Fulda, um dort zu gewinnen“, macht Michael Mohr vor dem osthessischen Klassiker klar, betont aber, „dass wir dort nicht bedingungslos stürmen werden. Erst einmal muss die Null stehen, aber für das ein oder andere Tor ist unser Kader allemal gut.“ Zwar sei die Vorbereitung durch Verletzungen und Urlaube immer wieder gestört worden, die Mannschaft also zwangsläufig noch nicht eingespielt, „aber bei etwa 98 Prozent ihres tatsächlichen Leistungsvermögens sehe ich meine Mannschaft schon.“ 




Leser-Kommentare ( 1 )
  • messi (18) | 3. August 2012;03.08.2012;1343977472 --> 03 August 2012
    Ein Witz!

    Trainer Mohr weiß nur, dass ein Sieg her muss! Wegen den Torhütern fragt er seine Abwehr und vermutlich wird der Rest der Mannschaft von den- doch immer gut Bescheid wissenden Zuschauern gestellt. Da stellt sich die Frage: Für was braucht man da einen Trainer?
    Wahrscheinlich um immer zu betonen, dass gewonnen werden muss! Hoffentlich lesen das die Spieler nicht.