Kreisoberliga Süd: Ermandraut soll Steinaus Motor ankurbeln
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Steinau
Mit einem nahezu unveränderten Kader wird der FV Steinau die neue Saison in der Kreisoberliga Süd bestreiten. Lediglich Angreifer Manuel Nsowah (21) hat den Verein in Richtung Ligakonkurrent TSV Oberzell verlassen. Ansonsten ist die Mannschaft zusammengeblieben.
„Vielleicht kann er sich dort sportlich weiterentwickeln und irgendwann später wieder zu uns zurückkommen“, meint Vorstandssprecher Freddy Heiliger. Mit dem 25-jährigen Manuel Rodamer von Gruppenligist TSV Geiselwind gibt es allerdings auch nur einen echten Neuzugang. „Er hat sich beruflich nach Steinau verändert, kann links in der Viererkette spielen“, berichtet Heiliger.
Darüber hinaus besitzt der gerade erst der A-Jugend entwachsene Fabian Lauer als Stürmer sehr gute Chancen, sich in die erste Elf zu spielen. Darüber hinaus verspricht sich Spielertrainer Christoph Müller auch sehr viel von der Rückkehr Franz Ermandrauts nach einjähriger Verletzungspause. „Franz ist unser Mittelfeldmotor, der Antreiber. Dadurch kann Christoph Müller wieder ganz vorne im Sturmzentrum spielen und sich verstärkt aufs Toreschießen konzentrieren. Das war letzte Saison nicht so möglich, weil er doch sehr nach hinten arbeiten musste“, erklärt Heiliger.
Neben Müller und Ermandraut stellen die Routiniers Mario Bertholdt (38), Christof Geschwindner (36) sowie Kapitän Timo Lotz die Korsettstangen des Teams dar. Sehr viel erwartet Heiliger auch von der zweiten Mannschaft, die in der B-Liga Schlüchtern beheimatet ist: „Da sind so viele talentierte Spieler aus der A-Jugend dazugekommen, die vielleicht noch nicht ganz den Sprung in die erste Mannschaft schaffen werden. Für die B-Liga wird es aber allemal reichen, um dort um den Titel mitzuspielen.“
Für die erste Mannschaft hat man Platz vier als Zielsetzung ausgegeben. „Letztes Jahr waren wir Sechster. Ich denke, Platz vier ist realistisch. Favoriten auf den Titel sind für mich Aufsteiger Bronnzell und die SG Johannesberg.“
Und gerade mit einem Heimspiel gegen die SG Bronnzell startet Steinau am 3. August in die nächste Runde. Um die nötige Spielpraxis zu erlangen, haben die Verantwortlichen unter anderem ein Testspiel gegen den Gelnhäuser Kreisoberligisten Pfaffenhausen ausgemacht. Zudem hat Steinau wieder für den Kreispokal gemeldet, wo es am Mittwoch mit einem Auswärtsspiel bei den Schlüchterner Löwen los gehen wird. „Diese Spiele im Pokal sehe ich auch als gute Vorbereitungsspiele an. Wenn wir da weit kommen, müssen wir gar nicht erst zusätzliche Testspiele vereinbaren“, meint der Vorstandssprecher.

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